wissen.de
Total votes: 175
Rätsel des Alltags

Woher kommen eigentlich die Kürbisse?

Im Spätsommer und Herbst ist Kürbiszeit. Man findet die Früchte dann in vielen Größen und Farben im Handel. Einige sind essbar, andere nur für Dekorationszwecke geeignet. Auch in manch einem heimischen Garten sind Kürbisse herangewachsen. Doch die Pflanzen kommen ursprünglich von weit her.

 

Der Kürbis des Kolumbus

Kürbisse stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Bekannte Arten sind der Riesenkürbis (Cucurbita maxima), der "Pumpkin" der Amerikaner, der Gartenkürbis (Cucurbita pepo) und zum Beispiel der Ölkürbis. Der beliebte und schmackhafte Hokkaido ist eine Kleinform des Riesenkürbis. Der Gartenkürbis wurde von Christoph Kolumbus im Jahr 1492 auf Kuba entdeckt. Durch die Seefahrer gelangte der Kürbis nach Europa.

 

Rasantes Tempo

Allen Kürbissen gemein ist ihre absolut verblüffende Wachstumsgeschwindigkeit. In wenigen Monaten im Jahr wird uns vor Augen geführt, mit welch rasantem Tempo in den Tropen Biomasse produziert wird. Kürbisse werden heute weltweit in warmen Regionen kultiviert. Alle Kürbisarten sind empfindlich gegenüber Frost. Der Name Kürbis für die Pflanze aus Amerika soll übrigens eine Abwandlung des botanischen Namens sein. Aus Cucurbita wurde Kurbitz und schließlich Kürbis.

Dr. Alexander Stahr
Total votes: 175