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Rückblick auf eine Katastrophe: Hurrikan "Katrina" bringt New Orleans das Chaos

29.8. 2005 ein schwarzer Tag für New Orleans

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»Suppenschüssel« läuft voll: Die eigentliche Katastrophe setzt jedoch erst ein, als der Sturm schon vorüber ist. Zwei Dämme am Lake Pontchartrain brechen, das Wasser dringt in die Stadt ein. An anderen Stellen wird der Deich unterspült. Weil das Wasser nicht mehr abgepumpt werden kann, wird das Stadtgebiet zu vier Fünfteln überflutet. Ganze Häuserzeilen verschwinden bis zu den Dächern in den Fluten, viele Menschen warten auf ihren Hausdächern stundenlang auf Rettung. In der Gemeinde St. Bernard östlich von New Orleans stehen 40 000 Häuser unter Wasser.

Überforderte Helfer: Nach der Überflutung warten zehntausende Menschen in Hotels, Krankenhäusern und im Superdome, dessen Dach vom Sturm teilweise weggerissen wurde, und dem gleichfalls als Notaufnahmelager hergerichteten Convention Center auf ausreichend Essen und Trinkwasser und vor allem auf ihre baldige Evakuierung.

Hier herrschen teilweise menschenunwürdige Zustände. Bei 33°C funktionieren weder die Klimaanlagen noch die Toilettenspülungen. Überall stapelt sich der Müll.

Kriegsrecht verhängt: New Orleans – das ohnehin eine der höchsten Mordraten der USA aufweist – wird binnen kurzem quasi zu einer Stadt der Gesetzlosen: Lebensmittelläden, Bekleidungs- und Schmuckgeschäfte werden geplündert, es kommt zu Morden und Vergewaltigungen, Angehörige der Polizei und Hilfskräfte werden beschossen. Die Polizei ist in dieser Situation völlig überfordert, viele Beamte quittieren spontan den Dienst. Um der Zustände Herr zu werden, wird am 1. September im Stadtgebiet von New Orleans das Kriegsrecht verhängt. Louisianas Gouverneurin Kathleen Blanco erlaubt der Nationalgarde, Plünderer zu erschießen.

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Flut - Katastrophe aus den Wolken

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