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DATEN DER WELTGESCHICHTE

3. 8. 1996

Russland

In der zweiten Runde der Präsidentenwahl setzt sich der Amtsinhaber Boris Jelzin (53,8%) gegen den Kandidaten der Kommunisten, Gennadij Sjuganow, durch. Seinen Erfolg verdankt der gesundheitlich angeschlagene Jelzin nicht zuletzt der massiven Unterstützung seines Wahlkampfes durch Gelder und Wahlkampfexperten aus dem Westen, dem er als Garant für die Beibehaltung des Reformkurses in Russland gilt. Wahlentscheidend war auch sein Bündnis mit dem Drittplatzierten im ersten Wahlgang am 16. Juni, dem populären Ex-General Alexander Lebed, der 14,5% der Stimmen auf sich vereinigen konnte und zwei Tage später von Jelzin zum Sekretär des nationalen Sicherheitsrates und Sicherheitsberater mit einer außerordentlichen Machtfülle ausgestattet wurde.

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