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Schwarzwurzel und Postelein – vom Winter nicht unterzukriegen

So schmeckt der Februar

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Postelein: Geheimtipp unter den Wintergemüsen

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Postelein

Das Gewöhnliche Tellerkraut trägt den botanischen Namen Claytonia perfoliata.

Ein ebenfalls seltener Vertreter in deutschen Küchen ist der Postelein-Salat (Claytonia perfoliata). So selten, dass sich der eine oder andere bei dem Namen fragen wird, ob man das überhaupt essen kann. Ja, man kann, und das in vielfältiger Weise: Die fleischigen Blätter eignen sich als Salat, schmecken aber auch kurz gegart – ähnlich wie Spinat.

Geschmacklich verfügt Postelein, im Übrigen auch als Winterportulak, Tellerkraut oder Kuba-Spinat gehandelt, über eine leicht säuerliche Note. Er ist reich an Vitamin C, Kalcium, Eisen und Magnesium, lindert Sodbrennen ebenso wie Verstopfung und hilft aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bei Magenentzündungen.

Achtung: Postelein wird aufgrund seines Beinamens „Winterportulak“ gelegentlich mit Portulak (Portulaca oleracea) verwechselt. Letzterer wird jedoch im Sommer geerntet und ist mit Postelein nur entfernt verwandt.

 

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von wissen.de-Autor Jens Ossa
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