wissen.de
Total votes: 41
wissen.de Artikel

Sonnenschutz: So schütze ich meine Haut richtig

...

UVA-Signet
Das UVA-Signet zeigt an, dass das ein Produkt den Empfehlungen der EU zur Mindestwirksamkeit des Lichtschutzes gegenüber UV-B- und UV-A-Strahlung entspricht.
Sonnenschutz ist nicht gleich Sonnenschutz

Sonnencreme, Sonnenmilch, Sonnenlotion oder gar Sonnenspray – es gibt inzwischen dutzende Sonnenschutzmittel, die den perfekten Schutz vor den gesundheitsschädlichen UV-Strahlen versprechen. Dabei nutzen diese Mittel ganz verschiedene chemische und physikalische UV-Filter. Häufig werden diese Filter auch kombiniert, um eine möglichst breite Schutzwirkung zu erzielen.

Denn: Für lichtbedingte Hautschäden ist nicht nur die Sonnenbrand auslösende UV-B-Strahlung, sondern auch die UV-A-Strahlung verantwortlich. Daher sollten Sonnenschutzmittel auch gegen UV-A-Strahlung einen ausreichenden Schutz bieten.  Experten raten: Achten Sie auf einen zusätzlichen UV-A-Schutz in Sonnenschutzprodukten. Erkennbar ist dies am UVA-Logo auf der Verpackung.

Wie viel Sonnenmilch braucht man?

Beim Eincremen gilt die Devise: Viel hilft viel. Denn ist die Sonnencremeschicht auf unserer Haut zu dünn und lückenhaft, droht trotz Eincremens ein Sonnenbrand. Als Faustregel gilt: Drei volle Esslöffel Sonnenschutzmittel je Anwendung ist das richtige Maß für einen Erwachsenen. So wird die auf der Verpackung angegebene Schutzwirkung in der Regel erreicht.

Wichtig auch: Nachcremen nicht vergessen, vor allem nach dem Baden oder Schwitzen. Das hält den Sonnenschutz aufrecht. Die Dauer, die man geschützt in der Sonne verbringen kann, wird dadurch allerdings nicht verlängert. Übrigens: Auch bei bedecktem Himmel und im Schatten sind wir der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt, wenn auch in etwas geringerem Maße. Daher sollte man sich auch an einem bewölkten Tag eincremen, wenn man sich längere Zeit im Freien aufhält.

Noch mehr Sonnenschutz

Auch das beste Sonnenschutzmittel kann uns nicht völlig vor den UV-Strahlen der Sonne schützen. Daher ist vor allem für empfindliche Hauttypen und kleine Kinder wichtig, sich durch zusätzliche Maßnahmen vor der Sonne zu schützen. Generell sollte man in der Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr nicht längere Zeit in der prallen Sonne liegen, sitzen oder stehen.

Wer schon erste Anzeichen eines Sonnenbrandes wie eine Rötung oder spannendes Hautgefühl verspürt, sollte aus der Sonne gehen. Aber Achtung: Auch im Schatten kommt durch Streulicht noch UV-Strahlung an. Besser ist es daher, nach drinnen zu gehen oder schützende Kleidung anzuziehen. Dabei schützt enge und helle Kleidung weniger gut vor Sonnenstrahlung als weite und dunkle Kleidung. Ebenfalls geeignete ist spezielle UV-Schutzkleidung. Sind T-Shirts oder Hemden als UV-Schutzkleidung gekennzeichnet, müssen sie mindestens den Lichtschutzfaktor 40 aufweisen.

Wichtig zudem: Auch die Augen brauchen Schutz. Eine Sonnenbrille ist daher im Urlaub und bei längerem Aufenthalt in der Sonne ein absolutes must-have – nicht nur als Modeacessoire, sondern als Augenschutz. Worauf man bei einer Sonnenbrille achten muss.

NPO / Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, 21.06.2018
Total votes: 41