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Spielregeln am Arbeitsplatz

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Wo Menschen zusammen treffen, kommen unterschiedlich gelagerte - häufig unbewusste Ziele und Erwartungen, Prägungen und Wertvorstellungen, Kommunikationsstile, Wünsche und Bedürfnisse ins Spiel.

Mit verbindlichen (nicht starren) und mehrheitlich nachvollziehbaren Regeln kann die Übersicht auf dem Spielfeld erhalten bleiben. Daher tun sich die Mitarbeiter eines jeden Unternehmens, einer jeden Abteilung mit der Erstellung eines internen Knigges einen Gefallen: Spielregeln für das Miteinander machen die Arbeit leichter! Zumal wenn sie von den Mitarbeitern selbst formuliert sind.

Ein “innerbetriebliches Grundgesetz" auf demokratischer Basis sollte mindestens diese Aspekte umfassen:

  1. Weisungsberechtigung vertikal und horizontal sowie die Form von Anweisungen (bitte, danke),
  2. Umgang mit der Zeit (Pünktlichkeit, Pausen, Schnelligkeit, Delegation),
  3. Zuständigkeiten, Übergabe und Vertretung,
  4. Ordnung am einzelnen Platz und in Gemeinschaftsbereichen,
  5. Kleidung im Kundenkontakt und im Back Office,
  6. Informationsverhalten versus Verschwiegenheit,
  7. Telefon (Meldeformeln, Vermittlung),
  8. Schriftverkehr (Einheitlichkeit von Sprache, Ton, Gestaltung),
  9. Sprache untereinander (Anrede von Titelträgern; Du / Sie) und extern (hallo oder guten Tag; Umgangs- oder Hochsprache),
  10. Grenzen (Türen offen / geschlossen; anklopfen),
  11. Verpflichtung auf Einhalten der Regeln,
  12. Form der Sanktionen bei Regelverletzungen.

Der Umgang mit den Kollegen

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Elisabeth Bonneau
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