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St. Vincent: Paradiesischer Urlaub vor Piratenkulisse

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Hibiskusblüte
St. Vincent trägt zwar den Beinamen Smaragdinsel, aber auch andere Farben kommen nicht zu kurz.
Entspannung pur für Sonnenanbeter

Botanik-Fans kommen auf der Karibikinsel ebenfalls auf ihre Kosten: Nicht umsonst trägt sie wegen ihrer üppigen Vegetation den Beinamen Smaragdinsel. Grün ist allerdings nur einer der vorherrschenden Töne auf der Insel. Auch bunte Früchte wie Mangos, Bananen oder Avocados sind scheinbar im Überfluss vorhanden. Prächtig blühende Pflanzen von Hibiskus, über Bougainville, bis hin zu Frangipani oder Oleander komplettieren die Farbmischung und sorgen für paradiesisches Flair.

In dieser stimmungsvollen Umgebung lässt es sich auch ausgezeichnet faulenzen. Wer Lust auf gemütliches Sonnenanbeten hat, findet auf St. Vincent die idealen Bedingungen dafür - und passt sich damit sogar an die Mentalität der Einheimischen an. Denn die Insel hat ohnehin ihre ganz eigene, für Europäer wohl anfangs befremdliche Schrittgeschwindigkeit. Frei nach dem Motto "Relax, man!" geht man das Leben mit einer gelassenen Langsamkeit an: Zur Ruhe kommt man hier zwangsläufig - perfekt also, um die Seele baumeln zu lassen.

Kingstown, die Hauptstadt von St Vincent und den Grenadinen
Als Hauptstadt von St. Vincent und den Grenadinen ist Kingstown die zentrale Anlaufstelle für Touristen.
Relikte aus der Kolonialzeit

Die entspannte Atmosphäre ist selbst im Zentrum der Insel allgegenwärtig: der Hauptstadt Kingstown mit ihren rund 20.000 Einwohnern. Empfehlenswert ist ein Bummel durch die Straßen hier allemal - sei es, um beim gemütlichen Schlendern mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen, exotische Spezialitäten auf dem Wochenmarkt zu erwerben oder architektonische Zeugen vergangener Tage zu besichtigen. Einen Abstecher wert sind zum Beispiel die Kathedralen St. Mary‘s und St. George aus der Kolonialzeit sowie die Festung Fort Charlotte.

Langweilig wird es bei einem Aufenthalt auf der Karibikinsel also definitiv nicht. Wer nun Lust auf eine Reise nach St. Vincent bekommen hat, sollte sich vorab jedoch gut informieren. Denn das Paradies hat auch seine Schattenseiten. So sollten Segler beachten, dass es in der Ostkaribik sporadisch zu Raubüberfällen auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe kommt. Hierbei gilt: sich so gut wie möglich mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen schützen und stets die Nummer der Küstenwache parat haben.

Auf St. Vincent ist zudem HIV/ Aids weit verbreitet, auch das durch Mücken übertragene Dengue-Virus kommt vor. Aufgrund der sehr schlechten medizinischen Versorgung auf der Insel raten Experten zudem dazu, vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die einen Rücktransport im Notfall miteinschließt. Gut vorbereitet, steht einem entspannten Urlaub auf der Karibikinsel dann nichts mehr im Wege.

DAL, 26.05.2017
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