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Studieren neben dem Beruf?!

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Interessenten müssen in der Regel ihr (Fach-)Abitur haben, eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können, und sie sollten bereits mehrere Jahre berufstätig sein.

Interessante Perspektive für Unternehmen

Ein berufsbegleitendes bzw. berufsintegriertes Studium ist aber nicht nur für Mitarbeiter eine interessante Sache. Auch Unternehmen können diese Option einsetzen, um Mitarbeiter nach einer Ausbildung zu halten. Ein Problem, mit dem Unternehmen immer wieder konfrontiert werden, ist die Abwanderung von Abiturienten nach Abschluss ihrer dualen Ausbildung an die Hochschulen. Eine empirische Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung kommt zu dem Ergebnis, dass gerade leistungsmotivierte Ausbildungsabsolventen dazu neigen, ihren Betrieb zu verlassen und ein Studium an einer Hochschule aufzunehmen. Knapp 40 Prozent der Abiturienten mit Lehre hatten sich nach deren Abschluss (und anschließender kurzer Berufstätigkeit) an einer Fachhochschule oder Universität immatrikuliert.

Für die Unternehmen bedeutet dies, dass sich ihre Ausbildungsinvestitionen nicht amortisieren und sie insbesondere die aufstiegsorientierten jungen Mitarbeiter verlieren. Umgekehrt - so zeigt die Studie - wird die Bindung an den Ausbildungsbetrieb dann erhöht, wenn studienberechtigten Fachkräften weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten werden. Ein berufsbegleitendes Studium bietet sich also als Personalentwicklungsmaßnahme an.

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