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Tipps für sichere Urlaubsgrüße auf Facebook & Co

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Einbrecher
Urlaubszeit ist Einbruchszeit: Verräterische Postings auf Facebook oder Foursquare kommen Kriminellen da gerade recht.
Posten, teilen, liken - nur für Freunde

Bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram lässt sich einstellen, wer die Posts und Bilder sehen darf. Im Urlaub sollten die Privatsphäre-Einstellungen daher immer so angepasst werden, dass die Nachrichten nicht öffentlich für alle einsehbar sind. Stattdessen sollten nur Freunde die Bilder und Posts betrachten dürfen.

Allerdings: Kriminelle greifen auch hier zu Tricks: "Ein falsches Profil anlegen und Kontaktanfragen verschicken: Mit diesem Trick versuchen Gauner trotz Sicherheitsvorkehrungen an Daten zu gelangen", erklärt Wolf. Die Gefahr vor Missbrauch und Datenspionage sei groß, warnt der Experte. Sein Rat: Freundschaftsanfragen oder Kontaktanfragen von fremden Personen auf keinen Fall annehmen.

Bei Whats App gilt: "Reisende sollten ihre Urlaubsbilder an Einzelpersonen schicken oder eine Gruppe posten", rät Wolf. Bei Twitter ist es schwieriger, den Zugriff zu beschränken. Hier sollte man daher überlegen, ob man bei dieser Plattform nicht besser ganz auf verräterische Selfies vor Palmen oder in der idyllischen Bergregion verzichtet. Auch Hashtags wie #Urlaub oder #Reise erfreuen vor allem Einbrecher bei der Suche nach lohnenden Opfern.

Standortdaten deaktivieren

Doch auch wenn Nutzer nicht im Telefonbuch stehen, können Einbrecher an die Adressdaten gelangen. "Bei zahlreichen Smartphone-Apps werden standortbezogene Dienste, sogenannte Location Based Services, genutzt", erklärt Wolf. "Je nach der Anwendung wissen dann nicht nur alle Freunde, wo sich die Besitzer gerade befinden. Auch die entsprechenden Anbieter selbst sind informiert, und das eignet sich optimal zur Ausspähung. "

Der Tipp des Experten hier: Wer mit dem Smartphone Fotos macht und Nachrichten postet, der sollte vorher einen Blick in die Privatsphäre-Einstellungen der Apps werfen. Häufig kann man dort einstellen, ob Standortdaten weitergegeben werden dürfen oder nicht. Alternativ kann man auch die GPS- und Ortungsfunktion des Handys komplett ausschalten. Dann bekommen auch die Apps und Netzwerke nicht die Informationen zum Standort des Besitzers – und damit im Idealfall auch nicht potenzielle Einbrecher.

NPO / R+V-Infocenter, 14.07.2017
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