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Umwelt- und Hygienetechniker/in (Dipl.-Ing.)

Arbeitsfeld Umwelt

Aufgaben und Tätigkeiten

Aufgabe des Umwelt- und Hygienetechnikers (UHT) ist es, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu vermindern. Zudem erfasst und dokumentiert er schädliche Einflüsse auf die Umwelt. Er überwacht somit die Umwelt sowohl messtechnisch als auch im analytischen Labor, ist administrativ und organisatorisch tätig, pflegt Kontakte zu den Behörden, nimmt gesetzliche Funktionen, etwa als Sicherheitsingenieur, wahr und führt Planungs-, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch.

Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen

UHT-Ingenieure arbeiten in Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen sowie im öffentlichen Dienst, unter anderem in den Bereichen Naturschutz, Landespflege, Wasserwirtschaft, Hochsee- oder Küstengewässer, Abfallbehandlung und -beseitigung. Im Vergleich zu den 80er Jahren ist die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für das Thema Umwelt heute geringer. Da in den vergangenen Jahren viele Studienplätze geschaffen wurden, kommen mehr Absolventen auf den Markt, so dass mit einer gewissen Sättigung des Arbeitsmarktes durchaus zu rechnen ist, da auch der altersbedingte Ersatzbedarf eher gering ist.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterführende oder Aufbaustudiengänge gibt es in Energie- und Umweltmanagement, Umweltchemie und Sicherheitstechnik, Energie und Umwelt sowie in Umweltrecht und Umweltökonomie. Zudem gibt es die Möglichkeit der Promotion.

Ähnliche Berufsbilder und Synonyme

Ähnliche Berufsfelder sind der Umweltschutzingenieur sowie der Agraringenieur.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Zulassungsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife oder ein naturwissenschaftliches Grundstudium. Selbstverständlich ist Interesse an Naturwissenschaften eine unabdingbare Voraussetzung.

Ausbildung

Das Studium erfolgt an Fachhochschulen und dauert sieben bis acht Semester. Vor und während des Studiums müssen Praktika im naturnahen Bereich absolviert werden. Das Studium Umwelt- und Hygienetechnik ist auch als Aufbaustudium nach einem technischen oder biologischen bzw. ökologischen Grundstudium möglich.

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