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Venustransit am 8. Juni. 2004: Das Programm

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Am 8. Juni 2004 ist es dann so weit: Vor Sonnenaufgang steht der abnehmende Mond recht tief am südlichen Himmel. Im Nordosten ist in der Morgendämmerung für den aufmerksamen Beobachter der kleine Planet Merkur zu sehen. Um 5 Uhr 21 geht in Frankfurt/Main die Sonne auf. Sie steht zur Zeit genau zwischen den Hörnern des Stieres, den man natürlich im Tageslicht nicht sehen kann. Bei Sonnenaufgang steht Venus noch links unterhalb der Sonne. Doch ohne Hilfsmittel ist sie nicht zu sehen: Zu hell überstrahlt die Sonne den Nachbarplaneten. Nur wenn man eine Sonnenbeobachtungsfolie vor die Augen hält, kann man gefahrlos die Sonne beobachten, aber die Venus ist dann von der Folie weggefiltert.

Um 7:19 MESZ - fast zwei Stunden nach Sonnenaufgang - erreicht die Spannung ihren ersten Höhepunkt. Der Kontakt naht. Das Ereignis ist von der Mehrheit der Menschheit zu beobachten, denn um diese Zeit ist die Sonne von Europa bis Japan, von Sibirien bis Australien zu sehen. In vielen Ländern werden Venus-Fans ihre Teleskope auf das ungleiche Paar richten, um zu versuchen die genaue Zeit der Kontakte zu bestimmen.

Ein Geschenk der Natur

Damit Venus von der Erde aus gesehen vor der Sonne steht, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein, die man sich klar machen kann, wenn man sich das Planetensystem einmal von oben und einmal von der Seite betrachtet vorstellt:

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Dirk Soltau
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