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Verdiente Auszeit – Die Mutter-Kind Kur nutzen

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Der richtige Antrag für die Mutter-Kind Kur

Bevor die Koffer für die Kur gepackt werden können, muss zunächst ein Antrag für diese Maßnahme gestellt werden. Grund: Häufig zahlen Mütter die Kur nicht in vollem Umfang aus eigener Tasche, sondern werden von ihrer Krankenkasse finanziell unterstützt. Zumeist fällt für die Mutter ein Unkostenbeitrag von 10 Euro pro Kurtag an. Sollte dies aus finanziellen Gründen nicht möglich sein, gibt es Fördermöglichkeiten, auf die Mütter nicht verzichten sollten.

Der erste Gang vor dem Stellen des Antrags führt die betroffene Person zu einer Beratungsstelle. Gemeinnützige Vereine und das Müttergenesungswerk helfen schon vor der Antragsstellung dabei, die Gründe für eine Kur zu formulieren. Dies steigert die Chancen, dass die Krankenkasse die Kur letztlich bewilligt. Auf Tarifcheck24 finden Mütter eine Auflistung von Beratungsstellen. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch ist ein Termin bei einem behandelnden Arzt notwendig. Zumeist ist dies der Hausarzt, denn er kennt die Krankengeschichte der betreffenden Person besonders gut und kann die Notwendigkeit einer Kur der Krankenkasse schlüssig darlegen. Nach ausführlicher Beratung und Untersuchung stellt der Arzt ein Attest aus, das die Notwendigkeit aufzeigt. Sind die Kinder betroffen, nimmt diesen Schritt der Kinderarzt vor. Liegt das Attest vor und gibt es auch seitens des Arztes keinerlei Einwände, kann ein Antrag zur Bewilligung einer Mutter-Kind Kur gestellt werden. Hierfür sind vorgefertigte Formulare zu verwenden. Beratungsstellen helfen beim Ausfüllen der Formulare. Attest und Antrag werden dann per Post an die Krankenkasse geschickt. Diese prüft dann den tatsächlichen Bedarf und wird die Kur anschließend bewilligen oder ablehnen.

Im Falle einer Ablehnung sollten Mütter nicht sofort resignieren. Es ist dann möglich, bei der Krankenkasse Widerspruch einzulegen. Oftmals lehnen Krankenkassen Kuranträge sehr leichtfertig ab und machen sich wenig Gedanken über die gesundheitlichen Bedürfnisse der Patientinnen. Durch einen Widerspruch wird der Antrag noch einmal neu bewertet wird und häufig bewilligt.

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