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Verkehrschaos in Millionenstädten

Der Mobilitätsinfarkt

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Das Verkehrschaos wächst und wächst und wächst

Laut eines UNO-Berichts, nach dem die Weltbevölkerung bis 2025 auf fast 8 Millionen anwachsen soll – und mit ihr der Verkehr, muss ganz dringend eine Lösung gefunden werden für dieses absolute Chaos auf den weltweiten Straßen. Dies liegt insbesondere in der Macht der Stadtplaner. Sie erforschen Möglichkeiten, wie die Verkehrssituation an die Masse und auch an die Bedürfnisse der Megacitys angepasst werden kann. Die Ideen reichen vom autofreien Sonntag über fahrerlose Autos bis hin zu Seilbahnen. In Jarkata ist sogar gesetzlich vorgeschrieben worden, zu Stoßzeiten mindestens zu dritt im Auto zu sitzen, um die Fahrzeugmenge zu minimieren. Diese Regularien haben jedoch nur minimale Auswirkungen.

Die Möglichkeiten, die Straßen zu entlasten und ganz nebenbei das Stresspotenzial der Einwohner zu reduzieren, sind zahlreich. Ein besonderes Beispiel ist die chinesische Stadt Hefei. Die Forschungsgruppe ‚Verteilte Eingebettete Systeme’ am Fraunhofer-Institut für Rechnerarbeit und Softwareentwicklung (FIRST) entwickelt derzeit zusammen mit den ansässigen Stadtplanern ein umfassendes Zukunftskonzept, um den Boom der einstigen Provinzstadt westlich von Shanghai zu kontrollieren und koordinieren. Denn in den nächsten acht Jahren soll sich die Stadt auf 10 Millionen Einwohner verdoppeln. Anstatt im Nachhinein Lösungen zu finden, soll es gar nicht erst zum Verkehrskollaps kommen.

 

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wissen.de-Autorin Denise Carstensen, Okt. 2012
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