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Chichen Itza

Chichen Itza, ein Sinnbild für die verlorene Welt der Mayas. Bis ins 12. Jahrhundert errichteten die Mayas hier ihre Tempel und Paläste. Die damals 25 Quadrat-Kilometer große Stadt wurde überragt vom "Castillo," der Pyramide. Von oben eine herrliche Aussicht über das völlig flache Yucatan.Die ganze Pyramide ist 25 Meter hoch. Der Aufstieg über die steilen Stufen - eine schweißtreibende Angelegenheit.Hier herrschte Kukulkan, Gott der Schöpfung, Herr eines Himmels für gefallene Krieger und geopferte Menschen. Kaum ein Mayagebäude ohne diese eigenwillig gemeißelten Steine. Verlassen wirkt Chichen Itza heute übrigens nur noch in den ersten Morgenstunden. Spätestens ab mittags erobern Touristen die Ruinen.Besonders zur Sonnenwende bestaunen Tausende das Schauspiel von Licht und Schatten auf der Treppe der Pyramide.Auf diesem Platz fand vor rund 800 Jahren das wohl grausamste Ballspiel der Geschichte statt. 2 Teams, von denen eines am Ende geopfert wurde und ein steinerner Ring, durch den der Ball befördert werden musste. 7 Meter hoch hängt noch immer das kreisförmige Tor. Nur mit Hüfte und Oberschenkel durfte der Ball berührt werden. Der Ball: Aus Kautschuk und 4 Kilo schwer. Die Männer auf dem Spielfeld spielen heute nur noch zum Spaß und für Touristen. Früher ging es hier um Leben und Tod: Nach dem Spiel verlor immer jemand sein Leben. Ob es der Gewinner oder der Verlierer war, darüber streiten Historiker bis heute.

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