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Chinesisches Neujahrsfest

Im Lama Tempel im Herzen Pekings. Hier begrüßen viele Chinesen das neue Jahr. Der Rauch der Räucherstäbchen soll die eigenen Wünsche mit dem Himmel verbinden. "Letztes Jahr hat der Buddha alle meine Wünsche erfüllt und mit diesen vielen Stäbchen zeige ich ihm mein treues Herz und hoffe, dass meine Wünsche auch dieses Jahr wieder in Erfüllung gehen." Das Chinesische Neujahrsfest gilt als der wichtigste Feiertag im Reich der Mitte und leitet nach dem Chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Zum Jahreswechsel, der immer auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar fällt, schicken die Chinesen ihre Wünsche gen Himmel. Neben Buddha glauben die Chinesen auch an astrologische Einflüsse. Denn mit dem Jahreswechsel verbunden ist auch der Wechsel der 12 Tierkreiszeichen. Obwohl alle als gleichwertig gelten, stechen manche dann doch hervor. 2010 stand beispielsweise im Zeichen des Tigers: Zhao Shu, Brauchtumsexperte: "Bevor der Buddhismus nach China kam, war der Tiger das Maskottchen für China, auch sein Totem. Er war ein Schutzgott für die Chinesen, er ist ein sehr, sehr glückliches Zeichen." Die Buddhisten haben den Löwen als Symbol mitgebracht und der hat den Tiger als Beschützer abgelöst vor mehr als 2000 Jahren. Und doch verlässt man sich hier auf die Einflüsse der Tierkreiszeichen, die die Elemente in Harmonie versetzen sollen. Yin und Yang eben.

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