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Die perfekte Rasur

Ein russisches Sprichwort sagt: "Es ist einfacher, jedes Jahr ein Kind zu bekommen, als sich jeden Tag zu rasieren." Trocken oder nass - das ist die Glaubensfrage. Aber beide Methoden haben Vorteile, wenn man einige Dinge berücksichtigt. Bei der Elektrorasur vorher alkoholhaltiges Pre-Shave benutzen, das die Barthaare aufrichtet und festigt. Und ein genereller Tipp: Vor dem Duschen rasieren. Denn der Rasierer hobelt und schleift die Barthaare ab und bei trockenem Haar rasiert sich´s besser. Ein Aftershave desinfiziert und beugt Entzündungen vor. Trocknet aber auch aus. Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich daher ein Balsam. 56% aller Männer greifen zum Nassrasierer. Seine Klinge hat direkten Hautkontakt und ist daher gründlicher. Vorher auf jeden Fall das Gesicht reinigen. Rasierschaum oder Gel sollten dann mindestens 5 Minuten einwirken. Erst dann richten sich die Stoppeln auf und werden weich. Immer in Wuchsrichtung der Haare arbeiten. An Wangen und Hals beginnen, damit die stärkeren Haare an Kinn und Oberlippe stärker aufweichen können. Da die Nassrasur wie ein Peeling wirkt, anschließend eine reichhaltige Creme verwenden. Rasierer mit Extras wie Vibrationsfunktion sind teuer und unnötig. Denn im Ergebnis sind alle nahezu gleich. Wer sich morgens etwas mehr Zeit nimmt, erreicht mit einer Nassrasur im traditionellen Stil sicher das gründlichste Ergebnis. Selbstgeschlagener Schaum hat eine höhere Standfestigkeit als der aus der Dose. Er enthält keine Treibmittel und weniger Chemikalien. Ein hochwertiger Pinsel aus Dachshaar bereitet optimal vor. Helden des Alltags können danach zum Rasiermesser greifen. Allerdings geht das nicht ohne ausreichende Übung. In größeren Städten bieten Barbiere Kurse für die Messerrasur an. Außerdem kann man sich zu Hause erstmal am leblosen Objekt versuchen. Generell gilt für alle Rasurmethoden: Erst durch Ausprobieren findet man heraus, auf welche Technik die eigene Haut am besten reagiert.

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