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Druiden

Engel, Energie, spirituelle Kräfte. Glastonbury in Großbritannien ist ein Pilgerort für spirituelle Reisende. Anhänger von Natur-Religionen suchen hier den Weg zur Erleuchtung. Und viele Geschäfte haben ihre Auslagen darauf eingestellt. Doch wirklich spirituell wird es vor den Toren der Stadt. Dies soll der mystische Ort der Artus-Sage sein, am Berg vor der Stadt, Tor genannt, das keltische Wort für Hügel. Für die Druiden sind diese Überreste eines christlichen Klosters der Eingang zur Anderswelt Avalon. Der Welt der Feen und Elfen. "Die Kraftlinien ganz Englands fließen hier zusammen", sagt Hexe Jacqui. Sie und Ihre Glaubensbrüder nennen sich Druiden. Etwa 10.000 soll es in Großbritannien geben. Seit kurzem ist ihr Glaube ganz offiziell Religion. Es ist der Glaube an die Kräfte der Natur, wie sie ihn bei den Amtskirchen nicht finden. Es hat lange gedauert, bis das Druidentum in Großbritannien von einer staatlichen Kommission anerkannt wurde. Als sogenannte "Religiöse Aktivität". Dem Glauben an die Kräfte der Natur wenden sich immer mehr Menschen zu. "Da spürt man einen wunderbaren Hauch von freiem Geist. Dabei sind wir Christen. Vor fünf Jahren hätte ich nicht so gedacht. Wir mögen den Gesang und unser kleiner Sohn offenbar auch." Luft, Wasser, Feuer, Erde - in ihren Zeremonien beschwören die Druiden die vier Elemente. Natur steht für sie an Stelle des Gottes, zu dem Christen, Juden oder Moslems beten. Hexe Jacqui: "Unser Glaube ist gut für unsere Umwelt, denn wir kümmern uns um die Erde auf der wir leben, und er ist gut für unsere Seele, denn wir kümmern uns um einander. Und er ist gut für die Natur. All das spricht doch sehr dafür, unserem Kreis beizutreten."  In Stonehenge bekräftigen die Glaubensbrüder einmal im Jahr ihr selbst gewähltes Gelübde. Es ist eine einfache Glücksformel, in der sich immer mehr wiederfinden. Friede und Liebe von ganzem Herzen, Hand in Hand.

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