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Experiment Gesichtsrekonstruktion-Johann Sebastian Bach

Wie er nun wirklich aussah, der Komponist Johann Sebastian Bach, so genau weiß man das bis heute nicht. Portraits gibt es einige. Aber für keines saß er wirklich Modell. Im Bachhaus Eisenach will man nun ergründen, wie der Meister wirklich aussah. Mit einer Gesichtsrekonstruktion. Schon 1894 hatten zwei Forscher diese Idee. Sie untersuchten Bachs Totenschädel und gestalteten daraus eine Büste. Damals einmalig. Heute unglaublich. "Besonders hat man sich interessiert für das Schläfenbein, das ist also hier auch nochmal rausgesägt worden. Ja, man wollte wissen, ob er ein besonderes Gehör gehabt hat, das kann man an der Entwicklung des Schläfenbeins sehen, es sei größer als normal, was auch immer das bedeutet." Weil das nun schon über 100 Jahre her ist, will das Bachhaus Eisenach noch mal eine Rekonstruktion durchführen. Mit neuen Methoden. Im Schottland, in Dundee, haben sich Wissenschaftler auf solche Rekonstruktionen spezailisiert. Mit neuester Computertechnik will man hier dem wahren Aussehen Johann Sebastian Bachs auf die Spur kommen. "We know a lot more now about the relationship between the soft and hard tissues, we have more data that we can use for interpreting the nose and interpreting the mouth. We have a lot research that has been done within the dental field help us understand the lips and so I think we are probably more accurate in a facial feature determination than a hundred years ago." Hier wird kein Kopf mehr zersägt, wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Hier ist neueste Software am Werk. Mit dieser Software werden in Hollywood Trickfilme animiert. Und hier schafft sie einen virtuellen Bach. Zunächst werden die Muskeln gestaltet. Dann die Haut. Eine besondere Herausforderung "We try very hard to get the skin to look like the skin of a person who is of that age. Also, for example with the archeological specimens, we can make guesses about what sort of lifestyle they would have had. You know, so for example, very dark sun tan because they would be outdoors all the time. That sort of thing." So wird der virtuelle Bach mehr und mehr real. Die Haut könnte stimmen. Fehlt noch die Frisur. . Aus dem Computermodell wird dann eine Büste. Ziemlich naturgetreu. So natürlich und lebendig wird er dann die Besucher im Bachhaus in Eisenach begrüßen.

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