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Hilfe gegen Falten

Die letzten Jahre gingen Petra Mantik unter die Haut. 2 Scheidungen, ein stressiger Job, jetzt will die 41-Jährige etwas für sich tun. Ein Arzt soll Ihr dabei helfen. Er untersucht ihre Haut und entdeckt, wie er sagt, einige Baustellen. Dr. Christoph Liebich, Dermatologe "Man sieht, ihre Haut ist insgesamt schon ein bisschen gestresst, wahrscheinlich von Sonne und anderen Einflüssen, das heißt, sie ist sehr, sehr fahl und hat auch wenig Spannung. Und dann haben sie hier überall eine verstärkte Faltenbildung, hier die Zornesfalte, im Krähenfüßebereich und hier in dem Bereich sind sie auch schon etwas eingefallen."  Ihr Arzt schlägt ein 3 Stufen Programm vor. Zwischen jeder Behandlung müssen mindestens 2 Wochen liegen. Die Kosten belaufen sich auf 2.500 Euro. Die Behandlung beginnt mit einem Kosmetik-Intensivprogramm. Dann folgen Spritzen mit Botox und mit Faltenfillern. Schritt 1: Peeling mit Fruchtsäure und Abschleifen der obersten Hautschicht. Das Ergebnis sieht so aus. Wochen später: Botox. Das Nervengift soll an den markierten Stellen die Gesichtsmuskeln lahm legen. Stirn, Augenpartie, überall wird die Spritze angesetzt. Eine schmerzhafte und gefährliche Prozedur. Dr. Christoph Liebich, Dermatologe "Wenn in falschen Händen oder an falschen Stellen platziert, kann es natürlich passieren, dass man den falschen Muskel trifft, das heißt, dann wäre ein falscher Muskel gelähmt, dann kommt es zu diesen bekannten hängenden Augenlidern." Wochen nach der Behandlung: die Stirn wirkt etwas glatter. Jetzt sind die tiefen Falten dran. Die eingefallenen Wangen und die Lippen sollen voller werden. Die empfindlichen Gesichtsregionen müssen betäubt werden, denn das Spritzen wird schmerzhaft und blutig. Die Nadel mit dem Faltenfiller Hyaluronsäure ist ziemlich dick. Die chemische Substanz kann zu Fremdkörperreaktionen führen, d.h. nach der Behandlung können sich als Abwehrreaktion des Körpers zahlreiche Knötchen bilden. Am Ende ihres 3-Stufen-Programms ist Petra Mantik erst etwas enttäuscht. Petra Mantik, Patientin "Ich dachte eigentlich es fällt mehr auf, ich bin aber jetzt im Nachhinein froh, weil so soll es ja auch nicht sein, dass das jeder sieht, sondern es soll ja nur ein kleines bisschen bemerkbar sein." Ob sich der ganze Aufwand dafür gelohnt hat, ist wie so oft eine ganz persönliche Entscheidung.

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