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Infrarotsauna

Aufguss in einer finnischen Sauna. Um die Luftfeuchtigkeit und die gefühlte Temperatur noch einmal zu erhöhen, wird Wasser auf die heißen Steine im Saunaofen gegossen. Jetzt ist Schwitzen angesagt. Wem die knapp 90 Grad zu heiß sind, für den kann die 40 Grad warme Infrarotkabine eine Alternative sein. Sie sieht zwar aus wie eine klassische Sauna, funktioniert aber völlig anders. Die Wärme kommt hier nicht von einem heißen Saunaofen, sondern als Infrarotstrahlung von einer Metallfolie. Die steckt hinter der Holzverkleidung. Klaus Egner, Saunaexperte: "Die erzeugen Infrarotstrahlung, die sich über das Holz fortpflanzt direkt auf den Körper des Benutzers der Kabine." Die sanfte Wärme der Infrarotstrahlen entsteht direkt auf der Haut. Aber sie dringt auch bis zur Muskulatur vor und wirkt so besonders entspannend. Der Vorteil der Infrarotkabine: Sie ist kreislaufschonend. Dr. Martin Huonker, Sportmediziner: "Man kann dort als Mediziner großzügiger sein, was Venenleiden anbelangt, was Herz-Kreislauf-Schwäche anbelangt, weil eben diese Hitzebelastung an sich - und das ist ja der belastende Faktor - bei der Infrarotsauna eben nicht so groß ist." Die Wärme der Infrarotstrahlen erweitert die Blutgefäße, Zellen werden besser durchblutet, das Immunsystem gestärkt. Nach jedem Saunabad, egal ob in der klassischen Sauna oder in der Infrarotkabine, sollte es raus an die frische Luft gehen. Sauerstoff und Sonne machen fit und erhöhen den Spaßfaktor. Nach so viel Wellness ist auch ein Gläschen Sekt erlaubt - bei frischem Wind und heißem Thermalwasser sicherlich die angenehmste Form der Gesundheitsvorsorge.

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