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Mannheimer Popakademie

Alexandra Mayr ist Sängerin und hat einen Traum: Sie will Popstar werden. Ihre Musikerausbildung brach sie allerdings ab. Stattdessen studiert sie Pop-Musikdesign in Mannheim. Alexandra Mayr, Sängerin "Mein Traum ist es natürlich mit meiner eigenen Musik mein Geld zu verdienen. Ich weiß, dass es extrem schwierig ist aber es ist mir eigentlich vor allem wichtig, dass ich dabei bleibe, dass ich mich ständig weiter entwickele, dass ich nie stehen bleibe und deswegen bin hier, weil die Popakademie einfach eine solide Grundlage dafür bildet." Das Studium kostet 500 Euro pro Semester und endet mit dem Bachelor of Arts. Sechs Semester lang gibt's Instrumental- und Gesangsunterricht sowie Projektarbeit. Jedes Jahr bewerben sich ca. 700 junge Musiker um nur 60 Studienplätze. Musikalisch zu sein, reicht hier nicht aus: Prof. Hubert Wandjo, Geschäftsleitung Popakademie "Junge Künstler, die Ambitionen haben von ihrer Musik und mit ihrer Musik leben zu können, müssen heute unterschiedlichste Kompetenzen anbieten können. Müssen life spielen können, müssen ihre Tonträger-Karriere verfolgen, müssten bereit sein auch als Musik-Serviceleister aufzutreten, für Werbeagenturen zu arbeiten, müssen idealerweise Merchandising-Programm haben, das sie verkaufen können und jede erdenkliche Art der Verwertung ihres Handwerks voran zu treiben." Danny Fresh, Absolvent des ersten Jahrgangs der Pop-Akademie war schon mit Xavier Naidoo auf Tour und veröffentlichte mehre CD's. Danny ist viel beschäftigt. Studioaufnahmen, Texte schreiben für sich und andere Künstler, Artikel in Magazinen. Und nicht zu vergessen, die Lifeauftritte und die CD-Produktionen. Danny Fresh, Musiker "Ich denke wie jedem anderen Selbständigen geht's auch Musiker so, dass sie verschiedene Kunden haben und verschiedene Ecken bedienen müssen. Ein Schritt auf diesem Weg war zum Beispiel auch die Gründung vom eigenen Plattenlabel weil wir gesagt haben, wir brauchen ne eigene Plattform, wir brauchen wirklich was, wo wir selber Platten veröffentlichen können, wo wir ein Stück weit unabhängig sind, nicht auf den großen Plattenvertrag warten sondern wirklich selber was nach vorne bringen." Danny unterrichtet heute auch die Studenten in der Popakademie. Er will motivieren, ohne den Blick für die Realität zu verlieren. Danny Fresh "Die Erfahrung, die man life sammeln kann ist einfach nicht zu vergleichen mit allem was im Studio passiert. Nur wenn man denn am Ende vom Abend eben mit leeren Taschen nach Hause geht ist es etwas undankbar. Das heißt, sich mal so mit so rechtlichen Sachen wie Verträge auseinander setzen ist so ein Thema, das auf keinen Fall vernachlässigt werden darf, egal wie viel man life spielen will. Ja, wichtiger Punkt." Ein Blick hinter die Kulissen der Popakademie zeigt: Es reicht heute nicht mehr, nur ein guter Musiker zu sein, man muss sich auch vielseitig vermarkten können, um erfolgreich zu sein. 

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