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Marktnische Wollhandkrabbenfang

Auch Wolfgang Schröder will heute noch einen Fang machen. Er hat einen Riecher für ungewöhnliche Einnahmequellen und weiß selbst die aus China eingeschleppten Wollhandkrabben zu nutzen. Jahr für Jahr wandern die Jungkrabben aus der Nordsee flussaufwärts bis in die Seen des Havellandes. Hier leben sie, bis sie zur Paarung wieder ins Meer zurück kehren. Auf ihrem Weg überwinden sie fast jedes Hindernis: Gepanzerte Eindringlinge, die viele Schäden an den Netzen der Fischer verursachen. Wolfgang Schröder hat aus der Not eine Tugend gemacht und verkauft die Exoten an die China Restaurants in Berlin. Wolfgang Schröder, Fischer: "Alle Kollegen haben mich belächelt, dass ich denn Wollhandkrabben fische. Mittlerweile fangen wir alle hier Wollhandkrabben und es ist ein wichtiges Standbein für die Betriebe. Es ist nicht bloß der Aal. Wenn die Krabben hier unten zusammenbrechen und mal nicht da sind, sieht es schlecht aus für uns, dann haben wir also eine wichtige Einnahmequelle nicht mehr."

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