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Riesenhaie

Florian Graner: Jetzt können sie wirklich an die Oberfläche kommen. Die Sonne ist da..., die Fische sind da... Kommentar: Weit und breit ist nichts zu sehen. Die Bucht scheint wie leergefegt .... doch dann … Natali Tesche-Ricciardi: Hier! Kommt direkt an Dir vorbei – schnell!  Kommentar  Ein Hai! Florian Graner Rutschen wir da gerade auf die drauf, oder..? Florian und Natali entdecken immer mehr der bedrohlich aussehenden Rückenflossen. Der Meeresbiologe verliert keine Zeit. Dieses Tier wollte er schon seit langem filmen.  Mit fast 10 Metern Länge ist der Riesenhai der zweitgrößte Fisch der Welt. Auch Natali will sich das nicht entgehen lassen. Obwohl sie schon seit vielen Jahren taucht, ist es das erste Mal, dass die Biologin Riesenhaien begegnet. Angst muss man vor ihnen keine haben. Menschen scheinen ihnen völlig egal. Es wirkt paradox: Mit ihrem Scheunentor-großen Maul sind sie nur auf Winzlinge aus; die tonnenschweren Giganten ernähren sich ausschließlich von Plankton. Die Taucher können sich ihnen unbesorgt auf wenige Meter nähern. Bis zu 2.000 Tonnen Wasser filtern die großen Fische pro Stunde aus dem Meer. Sie saugen das Wasser nicht aktiv an, sondern öffnen einfach ihr Maul und lassen es an ihren Kiemen vorüberströmen. Dort bleibt das Plankton zwischen unzähligen feinen Härchen hängen. Seit langem werden die Riesenfische wegen ihrer ölhaltigen Leber gejagt. Niemand weiß genau, wie sehr ihr Bestand bereits zurückgegangen ist, wie sie leben und wohin sie genau wandern.

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