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Survivaltraining

Survivalcamp - Überleben im Wald mit einfachen Hilfsmitteln und dem, was die Natur zu bieten hat. Sechs Teilnehmer, vier Tage ohne Strom, ohne Bett, fließend Wasser und das in einem Wald mitten in Deutschland. Nachdem die Zelte aufgebaut sind, steht die nächste Hürde an: Feuer machen. Trainer Armin besteht auf der klassischen Variante mit trockenen Gräsern, Holzspänen und einem Brennglas. Armin, Survivaltrainer: "Schaut euch an, wo die Sonne steht. Sucht den Fokus und geht dann mit dem Glas langsam nach vorne. Bis die Sache zum glimmen kommt. Der Rest ist jetzt anpusten. Yes." Als Belohnung gibt es dann endlich Abendessen, Brennesseln und Weinbeerblätter frittiert. Mal ganz was anderes. Am nächsten Tag nimmt Survivaltrainer Armin seine Truppe noch etwas härter ran: Heute wird geschlachtet. Huhn und Hase, sie haben keine Namen, damit man keinen Bezug zu ihnen aufbaut und trotzdem ist es eine harte Lektion für alle. Plötzlich ist Fleisch keine Ware mehr aus dem Supermarkt, sondern kommt von einem Lebewesen. Tag Drei. Die Gruppe übt heute Orientierung mit Karte und Kompass: Trainer Armin hat einen Punkt in der Karte markiert in einem Teil des Waldes, den die Teilnehmer nicht kennen. Den sollen sie nun finden. Orientierungslosigkeit macht sich breit. Als sie dann doch noch am Treffpunkt ankommen, wartet schon die nächste Aufgabe: Eine Notunterkunft soll gebaut werden: Eine komplette Hütte aus Baumstämmen und Ästen. Zurück schwimmen die ausgepowerten Campteilnehmer durch den See. Die Tage im Wald stecken voller neuer Erfahrungen und körperlicher Arbeit für die Großstädter. Noch eine Nacht werden sie hier schlafen, bevor sie zurückkehren in ihr altes Leben mit allen Bequemlichkeiten der Zivilisation. Bereichert um das Wissen, welche bisher ungeahnten Kräfte und Talente in ihnen schlummern.

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