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Vasa-Museum

Auf 14 Inseln liegt Stockholm, am Übergang vom süßen Mälarsee zur salzigen Ostsee, umgeben von jeder Menge Wasser, das im Sommer in der Sonne glitzert und im Winter zu Eis erstarrt. Vor den Toren der Stadt mehr als 30.000 kleine Schäreninseln, ein Naturparadies. Vom Boot aus erleben Besucher am besten den maritimen Reiz Stockholms und der Umgebung. Das Wasser prägt die schwedische Hauptstadt und hat auch ihre Geschichte beeinflusst. Die Schweden, eine Nation der Seefahrer, Händler und Krieger. Wer mehr über die Seefahrergeschichte Schwedens wissen möchte, ist im Vasa-Museum richtig: Ein Erlebnis ist das Museum schon beim Eintreten: In einer riesigen Halle erhebt sich das imposante Kriegsschiff Vasa aus dem 17. Jahrhundert aus der Dunkelheit. Bei ihrer Jungfernfahrt 1628 versank die Vasa. Schuld war ein Konstruktionsfehler, der das Schiff noch im Hafen zum Kentern brachte. 50 Seeleute wurden in den Tod gerissen. 1961 konnte das Wrack endlich geborgen, konserviert und restauriert werden. Und ist heute im Vasamuseet zu besichtigen. Auf Galerien kann man um den Rumpf des historischen Schiffes herumlaufen und viele Details entdecken. Auch außerhalb des Museums sieht man in Stockholm viele Schiffe. Kriegerische Absichten hingegen gibt es heute keine mehr. Die Schweden sind ein friedfertiges, geselliges Volk, das man gerade in den Sommermonaten draußen antrifft, meist am Wasser, wo sie das Flair Stockholms, dem Venedig des Nordens, genießen.

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