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Verrückte Hotels

Das Propeller Island City Lodge ist eines der verrücktesten Hotels in Berlin. Hier gibt es 30 Zimmer, jedes Einzelne ganz individuell und abseits von 08/15. Freistehend: Das ist das Zimmer forest und hier schläft man auf einem Holzhaufen. Und hier kann man aufklappen und hier drunter ist dann eine Kofferablage.Lars Stroschen, Hotelier: "Das ist ein bewohnbares Kunstwerk und die Idee dahinter ist, dass man, wenn man die Türen zumacht und die Fenster zumacht und dann noch die Musik, die extra für die Hotelzimmer komponiert ist, wenn man das laufen lässt, dann kann man sich auf einen komplett anderen Planeten beamen." Gediegene Zimmer sucht man hier vergebens. Dennoch ist das Repertoire groß, im Propeller Island kann von kurios bis Furcht erregend genächtigt werden. Lars Stroschen, Hotelier: "Die Särge sind so gebaut, dass man sich reinlegen kann, man kann dann auch mit geschlossenem Deckel drin schlafen, hier ist ein Belüftungsschlitz, hier unten sind auch noch einmal Belüftungsschlitze, so dass da auch gar nichts passieren kann, wenn man tatsächlich da drin einschläft, weil es so gemütlich ist."Andere Räume sind eher bizarr und erinnern an ein Computerspiel oder Science-Fiction. Über Zulauf kann sich das Hotel nicht beklagen, gerade die ausländischen Gäste sind ganz begeistert. Szenenwechsel, wir sind in Harlingen, im niederländischen Friesland. Das ausgefallenste Hotel hier ist das Kranhotel. Per Aufzug oder Klettern geht es bis zur ersten Plattform, dann noch die Röhre durch bis zum Appartement. Auf dem Dach gibt es eine Terrasse mit Sitzgelegenheit. Der grandiose, luftige Weitblick ist inklusive.Femke Hohmann / Jan Kees van Vllet, Hotelgast: "Das Beste, der Höhepunkt an diesem Aufenthalt hier ist, dass man nur zu Zweit ist, man sieht den Leuchtturm und das Meer. Wir fühlen uns wie der König und die Königin von Harlingen und man kann den Kran um 360 Grand drehen, wenn man startet, ertönt laut eine Glocke. Man hat das Gefühl, alle schauen zu einem herauf und es sind nur wir beide, die diesen großen Kran rotieren lassen." 17 Meter über dem Meer und zu zweit allein - noch romantischer geht's kaum. Der Kran schafft es immer seine Gäste glücklich zu machen.Femke Hohmann / Jan Kees van Vllet, Hotelgast: "Ich denke, du hast ein Problem, wenn du hier warst. Was soll nach so etwas noch kommen? Ja, was kann ausgefallener sein als dieser Platz?"Gebuchte Zweisamkeit in einem Kran, ein verrückt schönes Hotel.

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