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Wandern auf Mallorca

Mandelblüte auf Mallorca. Von Ende Januar bis Ende Februar erscheint die Insel im weißen Kleid. Jetzt ist die beste Zeit zum Wandern, denn die Temperaturen sind noch erträglich. Im Januar und Februar herrschen auf Mallorca im Schnitt 15 Grad Celsius, im Sommer sind es gut und gerne 30. Wir besteigen den Puig Tomir, mit seinen 1100 Metern Höhe gehört er zu den höchsten Bergen der Insel. Die Strecke ist ein alter Schneeweg. Auf ihm haben die Mallorquiner früher mit ihren Mauleseln Kühl-Eis von den Bergen ins Tal transportiert. Es ist eine anspruchsvolle Tour, die nur für erfahrene Wanderer geeignet ist. Die Gruppe muss heute etliche Höhenmeter überwinden. Oberhalb der Baumgrenze wird der Schatten spärlich. Die Berge halten den Wind ab, es wird warm. Doch der steilste Teil der Wanderung steht noch bevor. Nur mühsam gewinnt die Gruppe an Höhe, die Felswände fordern auch die letzten Reserven.  Als Wegweiser dienen kleine Steinhügel, die überall auf der Strecke verteilt sind. So kann jeder Wanderer auch ohne Führer die Route finden. Doch mit einem Bergführer wird es interessanter, er zeigt Pflanzen, Tiere und Schätze, an denen man sonst vielleicht vorbei läuft. Die letzten Meter stehen an. Bald ist es geschafft. Einer der höchsten Berge Mallorcas ist bezwungen. Auf dem Gipfel angekommen erwartet unsere Wanderer ein grandioses Panorama der Insel. Ein Blick bis auf Meer belohnt für die 4-stündige Kletterpartie. Auf Mallorca ist der Winter ein Frühling, jetzt zeigt die Insel ihren eigenen Charme und Charakter. Die Mandelblüte wird auch der Schnee von Mallorca genannt. Zu dieser Jahreszeit können Reisende jenseits von Massentourismus das ursprüngliche Mallorca erleben.

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