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Zugvögel: Nomaden der Lüfte

Ticket Richtung Süden

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Tag und nachts unterwegs

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Rauchschwalbe.

Rauchschwalbe.

Wie weit ein Vogel fliegt, hängt nicht zuletzt von seiner bevorzugten Nahrung ab. So sind bei uns brütende Insektenfresser wie zum Beispiel Rauchschwalben meist Langstreckenzieher, die südlich der Sahara überwintern. Die meisten unserer Körnerfresser - etwa Buchfinken - dagegen sind Kurzstreckenzieher, die nur bis Südeuropa oder Nordafrika fliegen. Auch die bevorzugte Reisezeit hängt von der Nahrung ab: Insektenfresser sind meist nachts unterwegs, ebenso die Mehrzahl der Wat- und Wasservögel. Körnerfresser dagegen fliegen meist tagsüber, und zwar in großen Schwärmen. Warum das im Einzelnen so ist, wird noch erforscht. Fest steht: tagsüber fliegen all jene, die beim Fliegen die Thermik ausnutzen, also Greifvögel, Störche und Kraniche. Weil über dem offenen Meer kaum Aufwinde herrschen, werden Meere meist an Engpässen überquert. Gebirge werden entweder umflogen oder an niedrigen Pässen überwunden. Manche Zugvögel steigen dabei auf 8.000 bis 10.000 Meter Höhe empor, etwa beim Überqueren des Himalajas oder beim Ausnützen starker Windströmungen in Tiefdruckgebieten.

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aus der wissen.de-Redaktion
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