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Welt-Aids-Tag 2015: Gib Vorurteilen keine Chance!

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Plakat  für den Welt-Aids-Tag
Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag.

Und wie sieht es beim Sport aus?

Gerade bei Ballsportarten kann schon mal gerempelt werden, vielleicht stürzt man und aus einer Schürfwunde fließt Blut. Ist das gefährlich, wenn der Mitspieler HIV hat?  Nein. Wer gut informiert ist, weiß: Im sportlichen Alltag kann das Virus nicht übertragen werden! Nicht auf dem Platz oder in der Halle, nicht beim Duschen oder im Vereinsheim.

Umgekehrt kann ein Mensch, der HIV-Positiv ist, dank der modernen Medikamente genauso Sport machen wie jeder andere auch. Ob Fitness, Schwimmen, Fußball oder Karate – alles das ist möglich, ohne seine Mitspieler zu gefährden. Sogar ein Deutscher Meister im Kickboxen ist

Was ist, wenn mein bester Freund oder die beste Freundin HIV hat?

Wenn der beste Freund oder die beste Freundin erzählt, dass er oder sie HIV hat, kommen eine Menge Fragen und Unsicherheiten hoch. Es ist immer gut, offen darüber zu sprechen, denn Unwissenheit schürt Ängste und Vorurteile. Wer über Sorgen und Bedenken redet und sich informiert, kommt schneller und besser mit der neuen Situation klar. Und kann helfen, statt zu bedauern. Wer HIV hat, braucht nämlich kein Mitleid, sondern echte Freunde.

Außerdem ist die HIV-Infektion kein Hindernis für alles, was Freundschaft ausmacht. Zusammen auf die Piste gehen, nächtelang reden oder Berge besteigen. Im Alltag besteht kein Übertragungsrisiko von HIV. Eine Infektion muss daher die Freundschaft nicht belasten. Das Wissen um die HIV-Infektion trägt vielleicht sogar dazu bei, dass sie noch stärker wird und weiter wächst. Denn das macht schließlich wahre Freunde aus: Wenn es drauf ankommt, sind sie füreinander da.

Mehr Informationen zu HIV und den Risiken finden Sie auf der offiziellen Aktionsseite zum Welt-Aids-Tag.

NPO, 01.12.2015
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