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Wenn die Haare ausfallen...

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Glatzen sind nur selten rückgängig zu machen

Anders bei der klassischen Glatze: Hier gehen die Haare dauerhaft verloren, Hoffnung auf Wiederkehr besteht kaum. Davon betroffen sind praktisch nur Männer: Jeder zweite deutsche Mann muss im Laufe seines Lebens mit mehr oder weniger starkem Haarverlust rechnen. Nicht immer endet dieser mit einer kompletten Glatze. Der Verlauf der Glatzenbildung ist jedoch immer derselbe. Zuerst entwickelt sich der Haaransatz von der Stirn her zurück, die sogenannten Geheimratsecken entstehen. Gleichzeitig dünnt sich der Haarbestand am Hinterkopf aus und wird zur freien Fläche, der gefürchteten Tonsur. Schreitet die Glatze weiter fort, entsteht ein "Stirnband", das im Laufe der Jahre ebenfalls weichen muss. Die so entstandene Halbglatze erstreckt sich über die gesamte obere Kopfhaut. Nur ein Haarkranz an den Seiten bleibt übrig. In einigen Fällen verschwindet auch dieser und die Glatze ist perfekt.
Die Ursachen für diesen traurigen Schwund finden sich in den Haarwurzeln. Dort sitzen Steuerzellen, die für die Ausschüttung verschiedener Haarwachstumsfaktoren verantwortlich sind. Bei vielen Männern aber wird dieser Prozess durch das männliche Hormon Testosteron gestört. Über die Blutbahn gelangt es zu den Steuerzellen. Kommt es dort mit bestimmten Enzymen in Kontakt, entsteht DHT: Dihydrotestosteron. Dieses sorgt unter bestimmten Bedingungen dafür, dass die Steuerzellen an den Haarwurzeln keine Wachstumsfaktoren mehr ausschütten. Das Haar dünnt nach und nach aus und wächst nicht mehr nach.

Glatzen sind erblich

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