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LEXIKON

Stechmücken

Schnaken; Moskitos; Gelsen; Culicidae
mit ca. 3000 Arten weltweit verbreitete Familie der Mücken; zart gebaute Tiere mit stechend-saugenden Mundwerkzeugen. Aber nur die Weibchen saugen gewöhnlich Blut, das sie für die Eientwicklung brauchen, die Männchen ernähren sich von Pflanzensäften. Sie sind meist dämmerungs- oder nachtaktiv. Eine der häufigsten mitteleuropäischen Stechmücken ist die Gemeine Stechmücke, Culex pipiens; in Wiesen und Wäldern treten massenhaft Aedesmücken (u. a. die Rheinschnake) auf. Einige tropische Stechmücken übertragen gefährliche Tropenkrankheiten, so die Gelbfiebermücke und die Malariamücken.
Stechmücken: Vergleich Culex, Anopheles
Stechmücken: Vergleich Culex, Anopheles
Vergleichende Darstellung der blutsaugenden Stechmücken-Gattungen Culex und Anopheles: Larven- und Puppenstadium, Vollinsekt nach der Metamorphose. Larven- und Puppenstadium werden im Wasser zugebracht. Larve und Puppe hängen mit ihren Atemrohren an der Wasseroberfläche und ernähren sich von im Wasser schwebenden Mikroorganismen. Bei Gefahr lassen sie sich in die Tiefe absinken. Aus der Puppe schlüpft schließlich das Vollinsekt.
Gelbfiebermücke
Gelbfiebermücke
Die Gelbfiebermücke ist eine der rund 100 000 bekannten Zweiflüglerarten, deren Hinterflügel zu Schwingkölbchen rückgebildet sind. Sie steht für die Unterordnung Mücken.
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