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Lunge

lateinisch Pulmo

das Atmungsorgan der Luft atmenden Wirbeltiere. Es besteht aus zwei Säcken, in denen der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Atemluft und Blut stattfindet. Bei den Amphibien sind diese Säcke glattwandig oder wenig gekammert, bei den Reptilien sind sie bereits stärker gekammert. Die Lunge der Säuger ist schließlich in eine sehr große Zahl halbkugeliger Bläschen (Lungenbläschen, Alveolen) aufgeteilt (beim Menschen rund 300 Mio. mit insgesamt rund 100 m2 Oberfläche). Bei den Vögeln erfährt die Lunge eine besondere Ausbildung dadurch, dass an jeden Lungenflügel Luftsäcke (Luftspeicher) anschließen und die Lunge von einem System von Lungenpfeifen (Parabronchien) und untereinander verbundenen Luftkapillaren durchzogen wird. Es lässt sich also eine Zunahme der inneren Oberfläche beobachten, die mit einer zunehmenden Lungenleistung einhergeht.

Lunge des Menschen:

Lunge: Aufbau und Arbeitsweise

Die Lungen bestehen aus schwammigem Gewebe, das von zahllosen verästelten Venen, Arterien und Bronchiolen durchzogen ist. Beide Lungenflügel werden durch einen doppelwandigen Hautsack, das Brustfell, geschützt, der ein widerstandsfreies Gleiten der Lungen im Brustkorb ermöglicht.

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