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Mit dem Rauchen aufhören? So klappt der Umstieg vom Tabak auf die E-Zigarette

Die E-Zigarette ist umstritten. Klar ist aber, dass sie eine Möglichkeit ist, um langsam den Umstieg weg von der Zigarette hin zu einem rauchfreien Leben zu schaffen. Die E-Zigarette ist gemäß Expertenmeinungen ein guter erster Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher. Doch wie klappt der Umstieg vom Tabak auf die E-Zigarette, worauf muss geachtet werden und welche sind die besten Tipps und Tricks? Alles Wissenswerte zur E-Zigarette gibt es jetzt hier zusammengefasst:

Vom Raucher zum Dampfer

Rauchende Zigarette
Wenn der Umstieg vom Raucher zum Nichtraucher nicht klappt, wäre die E-Zigarette ein guter Beginn. Denn hier handelt es sich nicht gleich um den kalten Entzug, sondern das langsame Herunterfahren der Tabakstärke.

Zahlreiche Raucher äußern sich im Internet positiv über den Umstieg vom Raucher zum sogenannten „Dampfer“. Die Gegner der E-Zigarette werden vermehrt in der Lobby der Tabakindustrie vermutet und beinahe jeder bemängelte Nachteil der elektrischen Variante konnte mittlerweile durch Tests widerlegt werden. Auch diese Faktensammlung räumt mit vielen Vorurteilen auf. Doch es soll hier nicht um das Pro und Contra gehen, sondern um den Umstieg selbst. Denn wer sich für den Dampf entschieden hat, muss erst einmal den Umstieg schaffen. Schließlich handelt es sich um keinen vollständigen Zigaretten-Ersatz, aber laut mr-smoke.de um eine echte und brauchbare Alternative zum Tabakrauchen, denn dabei werden keine hochtoxischen Verbrennungsprodukte wie Kohlenmonoxid zu sich genommen.

Schritt 1: Der Kauf

Umsteigen kann natürlich nur, wer bereits im Besitz einer E-Zigarette ist. Der erste Schritt besteht deshalb im Kauf des geeigneten Modells. Für Einsteiger ist es zu empfehlen, dass das gewählte System möglichst einfach in der Handhabung ist und nur geringe Folgekosten nach sich zieht. Wer keinen entsprechenden Shop in der Umgebung ausmachen kann, der versucht es am besten einmal online. Hier gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen und Designs. Für den Beginn eignen sich Einsteiger-Modelle wie die Evod- oder Ego E-Zigaretten. Solange hier der Akku geladen ist, fallen außer dem Auffüllen und Einschalten geringe Wartungprozesse, wie z. B. der Austausch des Mundstücks oder Clearomizers nach gewisser Zeit, an. Die Startersets kommen stets bereits in voller Ausstattung ins Haus und benötigen so vorerst keiner weiteren Aktionen. Nun kann also der Umstieg losgehen.

Schritt 2: Der Wochenplan

Kalenderblatt
Der Umstieg von der Tabak- zur E-Zigarette klappt nicht von einem auf den anderen Tag. Deshalb braucht es einen Wochenplan, der dann auch strikt eingehalten wird.

Für den Umstieg vom Tabak zur E-Zigarette ist eine Menge Disziplin gefragt. Diese lässt sich am besten dann einhalten, wenn ein Wochenplan bei der Umstellung hilft. Mit der richtigen Motivation kann das zum Durchhalten und stetigen Fortschritt immens beitragen. Die Umstellung von heute auf Morgen wird allerdings nicht empfohlen. Denn dann fehlen dem Körper die Aroma- und Zusatzstoffe ebenso wie der Tabak meist so sehr, dass das Vorhaben schnell zum Scheitern verurteilt ist. Ein Beispiel für einen sinnvollen Wochenplan gestaltet sich deshalb wie folgt:

In der ersten Woche wird die E-Zigarette erst einmal nur nebenbei verwendet, sozusagen als Ergänzung zur normalen Tabakware. Dies dient der Gewöhnung an die Technik des neuen Gerätes sowie dem Finden des richtigen Geschmackes. In dieser Zeit sollte die Menge von 18 mg Nikotin im Liquid auf jeden Fall ausreichend sein, da es sich ja nur um eine Ergänzung handelt.

Die zweite Woche unterscheidet nach Tageszeit. Wer morgens stets zum Aufwachen eine Zigarette braucht, sollte diese nun auch weiterhin zu sich nehmen und anschließend im Laufe des Tages nur noch zur E-Zigarette greifen. Nun sollte langsam die Umgewöhnung einsetzen.

In der dritten Woche kommt langsam der Geschmackssinn zurück, welcher durch den langanhaltenden Tabakkonsum so gut wie vollständig ausgeschaltet war. Nun kann mit den Aromen experimentiert werden.

Die vierte Woche bietet Spielraum beim Liquid. Wenn möglich, sollte nun auf ein Liquid mit nur sechs oder 12 mg Nikotin umgestiegen werden.

In der fünften Woche kann durchaus schon von Routine gesprochen werden. Zu diesem Zeitpunkt sollte dem Nutzer deshalb bereits schon klar geworden sein, welches Liquid mit der entsprechenden Stärke sowie welcher Geschmack am besten zu den eigenen Gewohnheiten passen. Als Faustregel werden rund zwei Liquidtanks pro Tag geraucht. Welche Stärke ist also notwendig, damit der Nutzer damit auskommt? Daran sollte sich der Umsteiger ab jetzt orientieren.

Ab der sechsten Woche wird nach und nach die Nikotinstärke reduziert. So lange, bis der Umstieg vollständig geklappt hat.

Welche Nebenwirkungen hat der Umstieg auf die E-Zigarette?

E-Zigarette
Die E-Zigarette ist zwar umstritten, im Endeffekt aber immer noch die gesündere Variante, da die Nikotinstärke hier je nach Bedarf verringert werden kann.

Schlussendlich beschäftigt viele Raucher vor allem eine Frage, wenn sie mit dem Umstieg auf die E-Zigarette liebäugeln: Wie sieht es eigentlich mit Nebenwirkungen oder Entzugserscheinungen aus?

Grundsätzlich verhält sich das laut esmoketips.com so:

 

  • Der Umstieg vom Tabak auf die E-Zigarette ist mit einem Entzug vergleichbar.
  • Wenn aber die Nikotinkonzentration im Liquid stimmt, so lassen sich die Symptome deutlich abmildern.
  • Diese können sein: Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Herzrasen, Aggressivität, Übelkeit, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsstörungen.

 

Doch keine Sorge, diese können, müssen aber nicht auftreten und wenn, dann sind sie stets nur vorübergehend. Deshalb empfiehlt sich vor allem die erste Phase des Umstiegs im Urlaub.

Im Endeffekt handelt es sich um positiv zu deutende Entgiftungserscheinungen. Der Körper entledigt sich der Giftstoffe, die über eine lange Zeit hinweg über den Tabak eingenommen wurden.

 

 

 

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