Lexikon
Exsikkọse
[
lateinisch
]Austrocknung des Körpers nach starkem Flüssigkeitsverlust (Durchfall, Erbrechen, Transpiration), verbunden mit Störungen des Mineralhaushalts. Als Folge verringern sich meist sehr akut die flüssigen Bestandteile des Blutes, was zu einem Schockzustand führen kann. Anzeichen für eine Exsikkose sind trockene Schleimhäute, Durst, der jedoch aufgrund von Bewusstseinseintrübungen häufig nicht wahrgenommen wird, sowie fehlende Harnausscheidung. Es besteht die Gefahr eines Kreislaufversagens. Erforderlich ist die sofortige Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolytlösungen.
Wissenschaft
Die Nano-Zitze
Nanostrukturiertes Wolframsemikarbid wird breiter, wenn man es in die Länge zieht. Das ist vielversprechend für die Entwicklung neuartiger Sensoren, etwa für den Einsatz in der Luftfahrt. von DIRK EIDEMÜLLER Sogenannte auxetische Materialien gehören zu den Sonderlingen in der Materialwissenschaft: Wenn man sie in die Länge zieht...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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