Lexikon

Aluminothermie

[lateinisch + griechisch]
von H. Goldschmidt 1895 angegebenes Verfahren zur kohlenstofffreien Gewinnung schwer reduzierbarer Metalle aus ihren Oxiden und zur Erzeugung sehr hoher Schmelztemperaturen. Werden Oxide der Metalle Chrom, Wolfram, Titan u. a. mit gepulvertem Aluminium gemischt und wird durch eine Zündkerze eine Entzündung des Gemisches eingeleitet, so schreitet diese durch die sich entwickelnde Temperatur von 2500–3000 °C selbsttätig fort. Dabei entzieht das Aluminium dem Metalloxid den Sauerstoff. Das sich bildende reine Metall sammelt sich am Boden des Schmelzgefäßes, während das entstehende leichtere Aluminiumoxid als Schlacke auf dem flüssigen Metall schwimmt. Nach dem Erstarren wird das Metall von der Schlacke getrennt. Die Schlackenkristalle erreichen die Härte von Korund und werden unter der Bezeichnung Alundum® oder Corubin als Schleifmittel verwertet. Eine Mischung von gepulvertem Aluminium und Eisenoxid wird als Thermit zum Schweißen verwendet.
Alamy_Live_News
Wissenschaft

Tierische Sexualzyklen

Die Weibchen mancher Arten sind nur einmal im Jahr paarungsbereit, andere über einige Monate hinweg mehrmals. In Gruppen lebende Tiere stimmen sich häufig ab – und bei Nutztieren sorgt der Mensch für Synchronisation. Von Elena Bernard Wenn sich bei Pandas die Paarungsbereitschaft ankündigt, ist genaues Timing gefragt. Denn die...

Blick auf Wolken über der Erde mit blauer Atmosphäre und Himmel im Hintergrund.
Wissenschaft

Unterwegs durch die Luft: Mikroben

Eine enorme Vielfalt winziger Lebewesen reist durch die Atmosphäre, findet neue Lebensräume und produziert dabei Wolken. Von THOMAS ZAUNER Früher Morgen und volle U-Bahn. Ein lautes Niesen von hinten. Schon zucken die übrigen Fahrgäste zusammen. Denn nicht erst seit der COVID-19-Pandemie ist uns allen bekannt, was das bedeutet:...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon