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LEXIKON

„Bismarck“

Schlachtschiff der dt. Kriegsmarine, mit dem Schwesterschiff „Tirpitz“ das größte dt. Kriegsschiff. Indienststellung 24. 8. 1940. Daten: Konstruktionswasserverdrängung 45 172 ts (= 45 900 t); Geschütze 838 cm; Länge 251 m; Breite 36 m; Tiefgang 10,2 m, Geschwindigkeit 30 Knoten Beabsichtigt war, mit „B.“ u. „Tirpitz“ Handelskrieg im Atlantik zu führen. Damit die Briten ihre Schlachtschiffe („H-Fleet“ in Gibraltar) aus dem Mittelmeer abziehen, liefen am 18. 5. 1941 die „B.“ u. der schwere Kreuzer „Prinz Eugen“ vorzeitig in Richtung Atlantik aus. Am 24. 5. 41 kam es zu einem Gefecht in der Dänemarkstraße, wobei der Schlachtkreuzer „Hood“ versenkt u. das Schlachtschiff „Prince of Wales“ beschädigt wurden. Am 26. 5. 1941 traf ein Lufttorpedo die Ruderanlage der „B.“. Am 27. 5. 1941 wurde die „B.“ völlig niedergekämpft, war jedoch unter dem Panzerdeck intakt; nach Verschießen der gesamten Munition sprengte die Besatzung das Schiff u. die „B.“ sank 300 Seemeilen nordwestl. von Quessant. Dabei fanden 2106 Mann mit dem Flottenchef Admiral Günther Lütjens den Tod. 115 Überlebende wurden geborgen.
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