Lexikon
Brachsen
[
Blei; Brassen; Breitling; Abramis bramaˈbraksən; der
]bis 70 cm langer, 2–6 kg schwerer Karpfenfisch; scheuer Bewohner langsam fließender Ströme (Bleiregion) u. größerer Seen Mitteleuropas; lebt gesellig in Bodennähe; Nahrung: Muscheln u. kleine Bodentiere, z. B. Insektenlarven; laicht im Mai/Juni, 200 000 bis 300 000 Eier; Männchen zur Laichzeit mit starkem, körnigem Laichausschlag an Kopf, Körper u. Flossen; als Wirtschaftsfisch wenig geschätzt, Fleisch großer Exemplare durchaus schmackhaft, aber grätenreich.
Wissenschaft
Vom Nutzen der Roten Königin
Ist eine Theorie wahr, wenn sie Prognosen liefert, die sich als korrekt erweisen? In der Wissenschaft gibt es diese Art Wahrheit nicht. Das Problem: Theorien basieren auf allgemeinen Aussagen – und diese lassen sich nicht durch Einzelbeispiele verifizieren. Egal auf wie viele Einzelbeobachtungen man allgemeine Aussagen stützt,...
Wissenschaft
Wer nicht fliegen kann, gleitet eben
Wie Fische und Frösche, Echsen, Hörnchen und sogar Schlangen der Schwerkraft trotzen. Von RALF STORK Flucht vor Feinden, höhere Mobilität, leichterer Zugang zu Nahrung – die Vorteile des Fliegens liegen auf der Hand. Kein Wunder, dass zum Beispiel bei den Insekten 80 bis 90 Prozent der Arten das Fliegen für sich entdeckt haben....