Lexikon
Brachsen
[
Blei; Brassen; Breitling; Abramis bramaˈbraksən; der
]bis 70 cm langer, 2–6 kg schwerer Karpfenfisch; scheuer Bewohner langsam fließender Ströme (Bleiregion) u. größerer Seen Mitteleuropas; lebt gesellig in Bodennähe; Nahrung: Muscheln u. kleine Bodentiere, z. B. Insektenlarven; laicht im Mai/Juni, 200 000 bis 300 000 Eier; Männchen zur Laichzeit mit starkem, körnigem Laichausschlag an Kopf, Körper u. Flossen; als Wirtschaftsfisch wenig geschätzt, Fleisch großer Exemplare durchaus schmackhaft, aber grätenreich.
Wissenschaft
Schlaf tut not
Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...
Wissenschaft
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...