Lexikon

Bremerhven

Bremerhaven: Stadtwappen
Stadtwappen
kreisfreie Stadt des Landes Bremen, nördlich von Bremen an der Unterweser, 115 000 Einwohner; Hafenstadt: Handelshäfen, Container-Terminal, Fischereihafen; Reedereien, Werften, Fischverarbeitung; Fischgroßhandel; Schiffbau, Nahrungsmittelindustrie (Tiefkühlkost); Bundeswehrstandort; Hochschule (1975 gegründet), Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung; Schifffahrtsmuseum, historisches Museum, Seewasseraquarium, Deutsches Auswandererhaus (2005 eröffnet), Klimahaus (2009 eröffnet) zum Erleben von Klima und Klimawandel.

Geschichte

Bremerhaven wurde 1827 gegründet. 1847 begann von Bremerhaven aus der erste regelmäßige Schiffsverkehr zwischen den USA und dem europäischen Kontinent (Passagier-Überseehafen Columbuskaje; früher Auswandererhafen, heute Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe). 1851 erhielt Bremerhaven Stadtrecht, 1938 wurde das Überseehafengebiet in die Stadt Bremen und Bremerhaven in die Stadt Wesermünde eingegliedert, die 1920 aus den preußischen Städten Lehe und Geestemünde gebildet worden war. 1947 wurde Wesermünde in Bremerhaven umbenannt und das Land Bremen gebildet.
Molekülmodell mit orange, weiß, blau und grauen Kugeln, die Atome in einer chemischen Verbindung darstellen.
Wissenschaft

Freund und Feind

Zucker ist als Energiequelle nicht nur lebensnotwendig, er kann im Übermaß auch krank machen. Welche Wege nehmen Zuckermoleküle beim Stoffwechsel in unserem Körper? von CAROLIN SAGE Im Jahr 2005 klagte der damals 48-jährige Hans Josef Brinkmann vor dem Landgericht Essen gegen den Konzern Coca-Cola. Er hatte nach eigenen Angaben...

Schwarze Löcher, Universum
Wissenschaft

Das Matrjoschka-Multiversum

Besteht der Kosmos aus zahllosen Universen – in Schwarzen Löchern ineinander geschachtelt wie bei russischen Puppen? von RÜDIGER VAAS Dass unser Universum in etwas Umfassenderes eingebettet sein könnte, ist ein alter Gedanke. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal hat beispielsweise schon vor 1662 überlegt, ob...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch