Lexikon

Glasschmelzöfen

Öfen zur Glasherstellung. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Hafenöfen eingeführt, die heute fast nur noch beim Herstellen von Sondergläsern (optischem und Gussglas) verwendet werden. Das Gemenge wird hierbei nach einem gründlichen Mischvorgang in Häfen von 6001200 kg Inhalt gefüllt. 220 dieser Häfen werden in einen beheizten Ofenraum gestellt. Das häufige Auswechseln der Häfen, die damit verbundenen Arbeitsunterbrechungen, die geringe Schmelzleistung und der hohe Preis der Häfen führte zum Bau von Wannenöfen, die ein kontinuierliches Arbeiten erlauben. Die Länge großer Wannenöfen beträgt bis zu 30 m, die Breite 58 m und die Tiefe der Schmelzwanne 1,21,5 m (Inhalt bis zu 700 t). Das Gemenge wird kontinuierlich zugeführt. Beheizt wird ein Wannenofen durch seitlich angebrachte Brenner. Die Glasschmelze wird auf 13001600 °C erhitzt; eine Glasschmelzung dauert 1230 Stunden. Glashafenöfen wie Wannenöfen werden aus hochfeuerfesten und chemisch resistenten Spezialsteinen (Silicat- und Zirkonsilicatsteinen) hergestellt.
Teepflanzen (Camellia sinensis)
Wissenschaft

Wie Tee sein Aroma erhält

Teepflanzen haben einen charakteristischen Geschmack. Nun haben Forschende das Rätsel gelüftet, wie die dafür verantwortlichen Moleküle in die Teeblätter gelangen. Demnach bilden Teepflanzen aus dem Stickstoff des Bodens verschiedene Aminosäuren, die sie anschließend über ein ausgeklügeltes Transportsystem in ihren Blättern...

syrische Flüchtlinge
Wissenschaft

Gewalt kann Erbgut über Generationen hinweg verändern

Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...

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