Lexikon
Mather
1
John Cromwell, US-amerikanischer Physiker, * 7. 8. 1946 Roanoke, Va.; arbeitet am Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt (Maryland) über Infrarotastronomie und Kosmologie; erhielt 2006 gemeinsam mit G. F. Smoot den Nobelpreis für Physik für die mit Hilfe des NASA-Satelliten COBE gemachte Entdeckung, dass die kosmische Hintergrundstrahlung, die als Reststrahlung des Urknalls gilt, winzige richtungsabhängige Temperaturschwankungen (Anisotropien) aufweist und ihr Spektrum sehr genau dem Planck'schen Strahlungsgesetz für einen schwarzen Körper mit einer Temperatur von 2,725 K folgt. Damit konnten sie das kosmologische Standardmodell des Urknalls experimentell bestätigen.
Wissenschaft
Wie viel Energie die Fortpflanzung kostet
Während der Schwangerschaft verbraucht die werdende Mutter mehr Energie. Ein Teil dieser Energie fließt direkt in den ungeborenen Nachwuchs und ermöglicht dessen Wachstum. Doch zusätzlich hat die Mutter auch indirekte Kosten: Ihr Stoffwechsel erhöht sich, sie bildet energieintensive Strukturen wie die Plazenta und muss überdies...
Wissenschaft
Helium-Regen und ausgefranster Kern
Das Innere der Riesenplaneten im Sonnensystem ist äußerst exotisch, wie Daten von Raumsonden und Laborexperimenten zeigen. von THOMAS BÜHRKE Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind die Riesen im äußeren Sonnensystem. Diese Gasplaneten besitzen 99,5 Prozent der Gesamtmasse aller Planeten. Im Inneren Jupiters fänden mehr als 1300...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Mehr als Bikinimedizin
Auf Tuchfühlung mit der Sonne
Schwarzes Loch Wissenschaftsgeschichte
Tierischer Transport
Gesunder Menschenverstand
Herrscher der Meere