Lexikon
Orthorexie
[grch.]
Orthorexia nervosaneue Form der Essstörung, die sich als Zwang, gesund zu essen, äußert. Die übertriebene Fixierung auf vermeintlich gesunde Nahrungsmittel führt oft zu stundenlanger Planung der Mahlzeiten und zu immer stärker eingeschränkter Auswahl der Lebensmittel, so dass es zu einer Unterversorgung mit essenziellen Nährstoffen kommen kann. Hilfe bietet eine Psychotherapie.
Wissenschaft
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...
Wissenschaft
Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn
Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...