Lexikon
Rampenlicht
- Deutscher Titel: Rampenlicht
- Original-Titel: LIMELIGHT
- Land: USA
- Jahr: 1952
- Regie: Charles Chaplin
- Drehbuch: Charles Chaplin
- Kamera: Karl Struss
- Schauspieler: Charles Chaplin, Claire Bloom, Sydney Chaplin, Buster Keaton
- Auszeichnungen: Oscar 1953 für Titelmelodie
Der alternde Calvero (Charles Chaplin), einst ein gefeierter Clown, versucht sich damit abzufinden, dass seine beste Zeit vorbei ist. Eines Tages rettet er die junge Tänzerin Terry (Claire Bloom), die sich das Leben nehmen will, und nimmt sie bei sich auf. Seine Bemühungen um sie geben seinem Leben plötzlich wieder einen Sinn. Er baut ihr Selbstbewusstsein auf und verschafft ihr ein Bühnenengagement. Terry verliebt sich in Calvero, doch er weist ihre Gefühle zurück. Er wünscht ihr ein Leben an der Seite des jungen Komponisten Nelville. Heimlich verlässt er die junge Frau und schlägt sich als einfacher Straßenclown durch.
Als Terry Calvero Jahre später zufällig bei einem Straßenauftritt wiedersieht, arrangiert sie einen großen Auftritt für ihn. Umjubelt von dem begeisterten Publikum erleidet Calvero einen Herzanfall und stirbt.
Dieser tragische, anrührend sentimentale Abgesang auf eine Karriere ist vielleicht Chaplins persönlichster Film – die Parallelen zwischen Calveros und Chaplins Werdegang sind offenkundig. Um so schicksalhafter ist es, dass es Chaplin nach diesem Film nicht mehr erlaubt wird, weiter in den USA zu arbeiten: Nach einem Europaaufenthalt wird ihm – noch vor der Uraufführung seines Films – die Wiedereinreise wegen angeblich unamerikanischer Gesinnung verweigert. Daraufhin siedelt Chaplin, über die USA verbittert, nach Großbritannien über.
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