Lexikon
Reynolds'sche Zahl
[
nach O. Reynolds
]eine dimensionslose Zahl, die den Strömungswiderstand in zähen Flüssigkeiten kennzeichnet. Sie kann als das Verhältnis der Trägheitskraft zur inneren Reibungskraft in der Flüssigkeit aufgefasst werden und ist gegeben durch: Flüssigkeitsdichte mal Strömungsgeschwindigkeit mal eine Bezugslänge (z. B. Rohrdurchmesser) dividiert durch die Maßzahl der Viskosität. Die Reynolds'sche Zahl spielt u. a. für Modellversuche in der Hydrodynamik eine große Rolle. Als kritische Reynolds’sche Zahl bezeichnet man denjenigen Wert, bei dem die laminare (schlichte) Strömung in turbulente umschlägt.
Wissenschaft
Pfui, das tut man nicht! Oder doch?
Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...
Wissenschaft
Sternwarte der Superlative
Das James Webb Space Telescope eröffnet Astronomen einen neuen Blick ins All. von RÜDIGER VAAS Es ist ein Leuchtfeuer des menschlichen Leistungsvermögens“, lobte Marc Postman das James Webb Space Telescope (JWST) – die komplexeste Sternwarte überhaupt, die 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt das Universum erforscht und...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Elektronenwirbel im Graphen
Helfende Roboterhände
Der Mensch als Regenwurm
»Es ist ein Informationswettstreit«
Schwingender Riese
Freund und Feind