Lexikon

Reynolds'sche Zahl

[
nach O. Reynolds
]
eine dimensionslose Zahl, die den Strömungswiderstand in zähen Flüssigkeiten kennzeichnet. Sie kann als das Verhältnis der Trägheitskraft zur inneren Reibungskraft in der Flüssigkeit aufgefasst werden und ist gegeben durch: Flüssigkeitsdichte mal Strömungsgeschwindigkeit mal eine Bezugslänge (z. B. Rohrdurchmesser) dividiert durch die Maßzahl der Viskosität. Die Reynolds'sche Zahl spielt u. a. für Modellversuche in der Hydrodynamik eine große Rolle. Als kritische Reynoldssche Zahl bezeichnet man denjenigen Wert, bei dem die laminare (schlichte) Strömung in turbulente umschlägt.
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

Spinnenseide-Faden
Wissenschaft

Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?

Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...

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