Lexikon

Schock

Medizin
[
der; französisch
]
1. im weiteren Sinne eine plötzliche, den Organismus tiefgreifend verändernde Erschütterung; meist Folge einer schweren Körperverletzung (traumatischer Schock, Wundschock), daneben: apoplektischer Schock durch Gehirnschädigung, Bauchschock durch stumpfe Bauchverletzung, toxischer Schock bei Vergiftungen u. a. Häufig ist auch der seelische Schock (Nervenschock) bei Menschen mit labilem Lebensnervensystem; er führt zu Zittern, Schweißausbruch, Weinkrämpfen, Erbrechen. 2. im engeren Sinne der Kreislaufschock, dessen erste Phase (Zentralisation, Kompensation) durch Erregung, Blässe, spitze Nase, Schweißausbruch, jagenden kleinen Puls u. a. gekennzeichnet ist. Dieser Schockzustand ist Ausdruck einer äußersten Anspannung des Kreislaufsystems, das bei weiterer, noch so geringer Belastung zusammenzubrechen droht. Die zweite Schockphase (Dezentralisation, Dekompensation, Kollaps) ist besonders durch Blutdruckabfall, Bewusstseinstrübung und Schockatmung gekennzeichnet. Bei ausbleibender ärztlicher Behandlung (Schocktherapie) tritt die tödliche dritte Phase ein, die u. a. durch Bewusstseinsverlust gekennzeichnet ist.
Käferschnecken
Wissenschaft

Ultraharte Weichtier-Zähne

Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...

Mykorrhiza, Pilze
Wissenschaft

Flora. Fauna. FUNGA.

Pilze gehören zu den ältesten und artenreichsten Lebewesen auf der Erde. Sie sind vielseitig nutzbar – können jedoch auch zum Problem werden. von JULIETTE IRMER Vor etwa 400 Millionen Jahren entstand eine Partnerschaft, die die Welt verändert hat. Damals fingen Pflanzen an, das Land zu besiedeln, und standen vor ungewohnten...

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