Lexikon
Tensịde
[
lateinisch
]niedermolekulare Verbindungen, deren Moleküle einen hydrophilen (ionisch, nichtionisch) und einen hydrophoben (Kohlenwasserstoffrest, z. T. fluoriert; Silicongruppen) Teil enthalten und hierdurch insbesondere in Wasser grenzflächenaktiv sind. Als Zusatz in Wasch- und Reinigungsmitteln erniedrigen Tenside die Oberflächenspannung des Wassers, verändern damit die Benetzungseigenschaften zwischen Wasser und Feststoffen und erleichtern die Ablösung des Schmutzes von textilen Oberflächen. Der zunächst unkontrollierte Tensideinsatz führte bei Gewässern zu starker Schaumbildung und Sauerstoffarmut. Das deutsche Waschmittelgesetz schreibt eine durchschnittliche biologische Abbaubarkeit von mindestens 90% vor.
Wissenschaft
Blutvergießen an der Tollense
Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...
Wissenschaft
Fenster: Neues Scheibenmaterial verhindert Wärmeverlust
Durch Gebäudefenster geht viel Wärme verloren. Wissenschaftler haben nun ein neuartiges Hydrogel-Material entwickelt, das zur Herstellung von besser isolierenden Fenstern verwendet werden könnte. Das Silikon-Material ist dank seines Aufbaus aus vernetzten Nanoröhrchen ultratransparent und zugleich hochisolierend, was den...