Lexikon

Tonarten

Beziehungssysteme für Töne. Das in tonaler Musik jeweils für ein Musikstück zugrunde gelegte System ist definiert durch eine diatonische Tonleiter (melodisch), deren Intervallstruktur innerhalb der beiden Tongeschlechter jeweils gleich ist, sowie eine Kadenz (harmonisch). Sie wird nach dem Grundton und dem Tongeschlecht benannt, z. B. A-Dur, e-Moll. Verschiedene Geschlechter mit gleichem Grundton heißen gleichnamige Tonarten (z. B. H-Dur, h-Moll), solche mit gleichem Tonbestand Paralleltonarten (B-Dur, g-Moll). Tonarten werden durch Vorzeichen ( oder ) hinter dem Notenschlüssel gekennzeichnet. Man ordnet sie im Quintenzirkel. Wie schon in der Antike wurden besonders im 18. und 19. Jahrhundert jeder Tonart bestimmte ästhetische Charaktere nachgesagt.
Pok-Ta-Pok-Spiel
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Spiel(e) des Lebens

Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...

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