Lexikon

Tonarten

Beziehungssysteme für Töne. Das in tonaler Musik jeweils für ein Musikstück zugrunde gelegte System ist definiert durch eine diatonische Tonleiter (melodisch), deren Intervallstruktur innerhalb der beiden Tongeschlechter jeweils gleich ist, sowie eine Kadenz (harmonisch). Sie wird nach dem Grundton und dem Tongeschlecht benannt, z. B. A-Dur, e-Moll. Verschiedene Geschlechter mit gleichem Grundton heißen gleichnamige Tonarten (z. B. H-Dur, h-Moll), solche mit gleichem Tonbestand Paralleltonarten (B-Dur, g-Moll). Tonarten werden durch Vorzeichen ( oder ) hinter dem Notenschlüssel gekennzeichnet. Man ordnet sie im Quintenzirkel. Wie schon in der Antike wurden besonders im 18. und 19. Jahrhundert jeder Tonart bestimmte ästhetische Charaktere nachgesagt.
Feststoffbatterien
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Feste Favoriten

Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien die Arbeitspferde der Energiespeicherung. Doch diese leistungsfähigen Batterien haben auch handfeste Nachteile. Die sollen neue Technologien ausbügeln – allen voran Akkus mit einem festen Elektrolyt-Material. von RALF BUTSCHER Die Fachwelt geriet ins Staunen, als das chinesische Unternehmen...

Farbige, digitale Darstellung eines menschlichen Gehirns auf schwarzem Hintergrund.
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Das vernetzte Gehirn

Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....

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