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Anorexia nervosa
Anorexia mentalis; Magersuchtkrankhafte Körperwahrnehmung mit Überschätzung des Gewichts, die zu einer zwanghaften Reduktion des Körpergewichts führt. Dabei magern die Betroffenen, meist Mädchen und junge Frauen, häufig lebensgefährlich ab und müssen künstlich ernährt bzw. in einer Klinik behandelt und überwacht werden. Hält die Anorexia nervosa lange an, verliert der Körper lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente, der Stoffwechsel wird nachhaltig gestört. Etwa zehn Prozent der Magersüchtigen sterben an ihrer Erkrankung. Ursachen der Anorexia nervosa sind vor allem psychische Störungen, die meist von der Familie ausgelöst bzw. verstärkt werden. Ziel der Behandlung ist eine Stabilisierung des Körpergewichts; besonders wichtig ist eine psychologische oder psychiatrische Therapie. Auch Bulimie.
Wissenschaft
Vor dem Ernstfall
In immer mehr Projekten üben Nachwuchs-Mediziner und -Psychotherapeuten das Diagnostizieren und Behandeln in der virtuellen Realität. von JAN SCHWENKENBECHER Piep-piep. „Ja, hier Schwester Kristin, Behandlungsraum 5“, meldet sich eine Frauenstimme aus dem Funkgerät. „Es geht um den Patienten Billmeier. Der hat gerade einiges an...
Wissenschaft
Vulkane spucken Diamanten
Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...