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Interferon

Abk. IFN, ein niedermolekulares Protein, das Zellen als Reaktion auf das Eindringen von Viren, einiger Bakterien und Stimulanzien wie Lektine bilden. Die Subtypen der Interferone (z. B. Interferon-alpha, -beta und -gamma) binden an die Membranen der Zielzellen, hemmen die Proteinbiosynthese und verhindern dadurch die Vermehrung von Viren und unter Umständen auch von Tumorzellen. Die überwiegend gentechnologisch hergestellten Interferone werden zur Behandlung von Viruserkrankungen (z. B. Hepatitis-C-Infektionen), Tumoren (insbesondere Interferon-alpha zur Therapie der Haarzellleukämie und der chronischen myeloischen Leukämie) und Interferon beta bei Multipler Sklerose verwendet.
Blick ins Cockpit von Orion: Commander Moonikin Campos (links) – eine Messpuppe bestückt mit zahlreichen Sensoren – und das neue Kommunikationssystem Callisto (Mitte). ©NASA/Joel Kowsky
Wissenschaft

Rückkehr zum Mond

Ein halbes Jahrhundert nach Apollo 17 wollen Menschen wieder zum Erdtrabanten. Der erste Testflug war ein großer Erfolg.

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Solar, Sonne
Wissenschaft

Auf Tuchfühlung mit der Sonne

Als erste Raumsonde überhaupt fliegt die Parker Solar Probe durch die Korona und liefert einen sagenhaften Datenschatz von unserem Zentralgestirn. von DIRK EIDEMÜLLER Ikarus ist ein warnendes Beispiel: Wer wie die tragische Gestalt der griechischen Sage der Sonne zu nahe kommt, dem droht sie die Flügel zu versengen. Schon seit...

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