Gesundheit A-Z

Interferon

Abk. IFN, ein niedermolekulares Protein, das Zellen als Reaktion auf das Eindringen von Viren, einiger Bakterien und Stimulanzien wie Lektine bilden. Die Subtypen der Interferone (z. B. Interferon-alpha, -beta und -gamma) binden an die Membranen der Zielzellen, hemmen die Proteinbiosynthese und verhindern dadurch die Vermehrung von Viren und unter Umständen auch von Tumorzellen. Die überwiegend gentechnologisch hergestellten Interferone werden zur Behandlung von Viruserkrankungen (z. B. Hepatitis-C-Infektionen), Tumoren (insbesondere Interferon-alpha zur Therapie der Haarzellleukämie und der chronischen myeloischen Leukämie) und Interferon beta bei Multipler Sklerose verwendet.
Abnehmspritze
Wissenschaft

Satt schon vor dem ersten Bissen

Der Anblick köstlicher Speisen wirkt auf die meisten Menschen appetitanregend. Wer dagegen die neuen Abnehmspritzen nutzt, wird häufig schon satt, wenn er Essen auch nur ansieht. In Versuchen mit Mäusen und Menschen hat eine Studie nun aufgeklärt, welche Vorgänge im Gehirn für diesen Effekt verantwortlich sind. Demnach vermitteln...

Methanol, Strom
Wissenschaft

Heute Übeltäter, morgen Held

Wenn die Welt ohne Erdgas und andere fossile Rohstoffe auskommen will, braucht sie neue Kohlenstoff-Quellen, darunter das Treibhausgas CO2.

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