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Interferon
Abk. IFN, ein niedermolekulares Protein, das Zellen als Reaktion auf das Eindringen von Viren, einiger Bakterien und Stimulanzien wie Lektine bilden. Die Subtypen der Interferone (z. B. Interferon-alpha, -beta und -gamma) binden an die Membranen der Zielzellen, hemmen die Proteinbiosynthese und verhindern dadurch die Vermehrung von Viren und unter Umständen auch von Tumorzellen. Die überwiegend gentechnologisch hergestellten Interferone werden zur Behandlung von Viruserkrankungen (z. B. Hepatitis-C-Infektionen), Tumoren (insbesondere Interferon-alpha zur Therapie der Haarzellleukämie und der chronischen myeloischen Leukämie) und Interferon beta bei Multipler Sklerose verwendet.
Wissenschaft
Sternwarte der Superlative
Das James Webb Space Telescope eröffnet Astronomen einen neuen Blick ins All. von RÜDIGER VAAS Es ist ein Leuchtfeuer des menschlichen Leistungsvermögens“, lobte Marc Postman das James Webb Space Telescope (JWST) – die komplexeste Sternwarte überhaupt, die 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt das Universum erforscht und...
Wissenschaft
Vulkane spucken Diamanten
Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...