Gesundheit A-Z
Peronäuslähmung
Lähmung der Streckmuskeln des Fußes und der Zehen durch eine Verletzung oder sonstige Schädigung des Peronäusnervs, häufig durch Druck im Bereich des Wadenbeinköpfchens, z. B. nach Gipsverbänden. Auch andauernde Hockstellung oder Sitzen mit überkreuzten Beinen kann zu einer Peronäuslähmung führen. Die Patienten können auf der betroffenen Seite den Fuß nicht mehr anheben und nicht auf der Ferse gehen. Beim Gehen zeigt sich ein sog. Steppergang: Der Fuß hängt herab und der Patient beugt das Knie beim Gehen verstärkt, um die fehlende Fußhebung auszugleichen.
Wissenschaft
Knochen unter Strom
Die Heilung von Knochen lässt sich beschleunigen, wenn sie elektrisch gereizt werden. Dieser Methode wollen deutsche Forscher jetzt zum Durchbruch verhelfen, etwa für den Einsatz nach einer Tumor- oder Hüftoperation oder bei komplizierten Brüchen. von TIM SCHRÖDER Knochen ist elektrisch!“ Die Nachricht verbreitete sich 1957 unter...
Wissenschaft
Aufräumen im Orbit
Geckofüße, Traktorstrahlen und Tankstellen im All: wie Raumfahrtingenieure den Müll im Erdorbit bekämpfen wollen – und warum Reparieren manchmal besser ist als Wegwerfen. von KAI DÜRFELD Ein faustgroßes Metallstück zieht in 500 Kilometern Höhe lautlos seine Bahn: winzig – und doch gefährlich. Bei einem Tempo von 28.000 Kilometern...
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