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GESUNDHEIT A-Z

Reflex

eine unbewusst ablaufende, wiederholbare Reaktion des Körpers auf einen Reiz. Ein Reiz (z. B. Schlag mit dem Reflexhammer auf eine Sehne) wird über Nervenfasern an ein Zielorgan (z. b. Muskel) weitergeleitet. Man unterscheidet:
1. Muskeleigenreflexe, bei denen Reizort und Erfolgsorgan identisch sind (z. B. Patellarsehnenreflex, Bizepssehnenreflex),
2. Fremdreflexe, bei denen die Reizstelle und das Erfolgsorgan nicht identisch sind (z. B. Haut- und Schleimhautreflexe - das Berühren des Gaumens löst den Würgreflex aus),
3. koordinierte Reflexe, bei denen Muskelgruppen auf äußere Reize reagieren (z. B. der Saugreflex des Neugeborenen). Es gibt jedoch auch Reflexe, die nur bei Erkrankungen des Zentralnervensystems auftreten. Sie werden als pathologische, also krankhafte Reflexe bezeichnet. Die Abschwächung oder der Ausfall eines Reflexes bzw. das Auftreten eines pathologischen Reflexes zeigen eine Schädigung des Nervensystems an.
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