Gesundheit A-Z

Reflex

eine unbewusst ablaufende, wiederholbare Reaktion des Körpers auf einen Reiz. Ein Reiz (z. B. Schlag mit dem Reflexhammer auf eine Sehne) wird über Nervenfasern an ein Zielorgan (z. b. Muskel) weitergeleitet. Man unterscheidet:
1. Muskeleigenreflexe, bei denen Reizort und Erfolgsorgan identisch sind (z. B. Patellarsehnenreflex, Bizepssehnenreflex),
2. Fremdreflexe, bei denen die Reizstelle und das Erfolgsorgan nicht identisch sind (z. B. Haut- und Schleimhautreflexe - das Berühren des Gaumens löst den Würgreflex aus),
3. koordinierte Reflexe, bei denen Muskelgruppen auf äußere Reize reagieren (z. B. der Saugreflex des Neugeborenen). Es gibt jedoch auch Reflexe, die nur bei Erkrankungen des Zentralnervensystems auftreten. Sie werden als pathologische, also krankhafte Reflexe bezeichnet. Die Abschwächung oder der Ausfall eines Reflexes bzw. das Auftreten eines pathologischen Reflexes zeigen eine Schädigung des Nervensystems an.
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Wissenschaft

Der Glaube ans Wasserklosett

„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...

Tanzen
Wissenschaft

Tanzen für die Gesundheit

Ob Paartanz oder Zumba: Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung und stimuliert das Gehirn. Warum uns Bewegung zur Musik guttut. von FREDERIK JÖTTEN (Text) und LINUS SCHILLING (Illustrationen) Tanzen liegt in unseren Genen. Schon Babys bewegen sich zu einem ihnen vorgespielten Rhythmus. Und je mehr sie sich bewegen, desto mehr...

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