Gesundheit A-Z

Reflex

eine unbewusst ablaufende, wiederholbare Reaktion des Körpers auf einen Reiz. Ein Reiz (z. B. Schlag mit dem Reflexhammer auf eine Sehne) wird über Nervenfasern an ein Zielorgan (z. b. Muskel) weitergeleitet. Man unterscheidet:
1. Muskeleigenreflexe, bei denen Reizort und Erfolgsorgan identisch sind (z. B. Patellarsehnenreflex, Bizepssehnenreflex),
2. Fremdreflexe, bei denen die Reizstelle und das Erfolgsorgan nicht identisch sind (z. B. Haut- und Schleimhautreflexe - das Berühren des Gaumens löst den Würgreflex aus),
3. koordinierte Reflexe, bei denen Muskelgruppen auf äußere Reize reagieren (z. B. der Saugreflex des Neugeborenen). Es gibt jedoch auch Reflexe, die nur bei Erkrankungen des Zentralnervensystems auftreten. Sie werden als pathologische, also krankhafte Reflexe bezeichnet. Die Abschwächung oder der Ausfall eines Reflexes bzw. das Auftreten eines pathologischen Reflexes zeigen eine Schädigung des Nervensystems an.
Aquakulturen wie hier im chinesischen Ningde haben riesige Ausmaße angenommen.
Wissenschaft

Die maritime Speisekammer

Die Wildfischbestände der Meere sind maximal befischt – oder bereits überfischt. Dabei stammen nur zwei Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion aus dem Meer. Wir nutzen es falsch, sagen Forscher. Von HARTMUT NETZ Fischerschöpfungstag war 2022 bereits am 12. März. An diesem Tag waren rechnerisch alle heimischen...

Foto einer Frau, die einen Donut an den Mund führt
Wissenschaft

Warum für Nachtisch immer noch Platz ist

Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch